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Sicherer Fahrradfahren in Deutschland

Verkehrsunterricht 2016-1Die meisten Asylbewerber sind mit den in Deutschland üblichen Regeln und Situationen im Straßenverkehr kaum vertraut. Dies kann – auch als Fahrrad-fahrer – schnell zur eigenen und Gefährdung anderer Verkehrs-teilnehmer führen. Für 15 Asylbewerber aus Syrien, Nigeria, Afghanistan und Eritrea haben die beiden Mentoren von Alt hilft Jung, Günter Dannhauer und Peter Wittmaack, deshalb eine Schulung organisiert und durchgeführt. Der Unterricht fand an zwei Tagen am 21. und 22. März im Rathaus von Schondorf statt. Die Gemeinde stellte freundlicherweise ihren Sitzungssaal, in dem alle notwendigen technischen Möglichkeiten vorhanden sind, zur Verfügung.

Den als Präsentation aufbereiteten Lehrstoff hat Raimund Stolz aus Kaufering, ehemaliger Referatsleiter bei der Stadt Landsberg, zusammengestellt und kostenlos zur Verfügung gestellt. Dazu gehört auch ein Kurzskript der Schulung, das jedem Teilnehmer in seiner jeweiligen Landessprache mitgegeben wurde.

Verkehrsunterricht 2016-3Eigentlich sollte nach einer theoretischen Unterweisung noch ein praktischer Teil folgen. Leider fehlten Alt hilft Jung dazu die technischen bzw. finanziellen Mittel, da die entsprechenden `Schulungs-Verkehrsschilder-Sätze’ gekauft werden müßten.

Der Unterricht hat allen Beteiligten sehr viel Spaß gemacht und sicher wieder ein Stückchen zur Integration der Asylbewerber in Schondorf beigetragen.

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Rotary zu Gast bei Alt hilft Jung

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Frank Haspel, Präsident des Rotary Clubs Landsberg

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v. li. n. re.: Frank Haspel, Jutta Burmester, Dieter Schmid

Zur ihrem Treffen im Janauar konnten die AhJu- Mentoren den Präsidenten des Rotary Clubs in Landsberg Herrn Haspel – selbst auch Mentor bei AhJu – begrüßen.
Herr Haspel gab einen anschaulichen Einblick in die Grundwerte, Geschichte, Struktur und die strategischen Prioritäten der Rotarier.

Freundschaft und Völkerverständigung, Ethik und Integrität, Vielfalt sowie Fachkompetenz, Dienst und Führung sind die Grundwerte auf deren Basis Rotarier mit Projekten und Aktionen einen positiven sozialen Wandel bewirken wollen.

Gegründet wurde der erste Club 1905, die Stiftung 1917. Unter ihrer Zentrale in den USA sind die 1,2 Millionen Rotarier in weltweit 535 Rotary Distrikten und 35.114 lokalen Rotary Clubs, davon ca. 1.000 in Deutschland, zusammengeschlossen.

Eine straffe Mitgliederorganisation, zu der auch persönliches Engagement und Präsenzpflicht als Grundlage freundschaflicher Begegnung gehören, sowie ein Finanzsystem mit klaren Beiträgen und Spendenerwartungen ermöglicht es, signifikante lokale und internationale Projekte zur Förderung von Bildung und Integrität, zur Bekämpfung von Armut und als Beitrag  zu Verständigung und Frieden in der Welt zu realisieren.

Der Vortrag wurde durch eine intensive und informative Diskussion begleitet und abgeschlossen.

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Die Freiwilligenmesse 2015 in Landsberg war wieder ein voller Erfolg!

Foto: Sibylle Reiter

Foto: Sibylle Reiter

Was muss ich als „Alt hilft Jung“ Pate eines Jugendlichen können, wie kann ich Flüchtlingen helfen, schneller Deutsch zu lernen und was steckt hinter dem Projekt „DLernAsyl“? Der Stand des Mehrgenerationenhauses war rege besucht und die Ehrenamtlichen, die den Standdienst übernommen hatten, beantworteten viele Fragen zu „Alt hilft Jung“ und allen dazugehörigen Projekten. Es ergaben sich interessante Diskussionen, aus denen wir einige gute Anregungen für die künftige Arbeit mitnehmen konnten. Natürlich kam auch der Austausch von Erfahrungen der Projekte untereinander nicht zu kurz. Viele nutzten darüber hinaus die Gelegenheit zum Besuch anderer Informationsstände und erweiterten so ihr Netzwerk.

Foto: Sibylle Reiter

Foto: Sibylle Reiter

Wir danken allen Interessenten am Projekt “Alt hilft Jung” und freuen uns auf ihre künftige Mitarbeit!

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Jugendlichen helfen und selbst dabei gewinnen

Jugendlichen mentale Unterstützung geben, ihre persönliche Entwicklung fördern oder auch Nachhilfe organisieren – das machen Mentoren im Projekt „Alt hilft Jung“. Sie helfen Schülern („Mentees“), die Probleme haben, in der Schule dranzubleiben. Sei es, weil die Unterstützung der Eltern fehlt oder weil der Schüler oder die Schülerin sich selbst nicht motivieren kann. Oder weil er mit einem Lehrer nicht klar kommt, es in mehreren Fächern hakt und der Knoten einfach nicht platzen will.

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„Manchmal muss man gar nicht viel tun“, sagt Mentorin Irmgard Scheibenbogen und sagt den entscheidenden Satz: „Die jungen Leute brauchen jemanden, der an sie glaubt!“ Da reicht es manchmal schon, mit einer außenstehenden Person zu sprechen, die neutral und unvoreingenommen ist.

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„Alt hilft Jung“ wurde 2008 von Lupold von Wedel aus Weil im Landkreis Landsberg gegründet. Zuvor hatte ihm der Weiler Bürgermeister von Problemen mit “Randalierenden” an der dortigen Schule erzählt. „Ich konnte erkennen, dass diese mit den Erwachsenen mindestens ebenso viele Probleme hatten, wie diese mit ihnen“, so von Wedel. Er entwickelte ein Konzept für den Einsatz von Mentoren, die mit ihrer Berufserfahrung den Jugendlichen bei der Orientierung helfen sollten. „Nachdem Landrat Walter Eichner das Konzept akzeptiert hatte, habe ich das Projekt strukturiert und mit der Suche nach Mitstreitern begonnen. Der Landrat schlug dann die Zusammenarbeit mit der AWO vor“; so Lupold von Wedel.

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Ein Mentor wird nach Absprache mit dem Lehrer, dem Schüler/der Schülerin und den Eltern tätig. Davor muss er ein erweitertes Führungszeugnis vorlegen und es besteht Schweigepflicht, was die Arbeit mit den Schülern angeht. Und noch eine wichtige Voraussetzung: Zwischen dem Mentor und seinem Schützling muss ein Vertrauensverhältnis bestehen bzw. wachsen. Bisher hat das „Matching“ aber immer gut funktioniert. „Manchmal dauert es lange, bis die Schüler Vertrauen fassen, da darf man nicht die Geduld verlieren und nicht zu viel erwarten“, weiß Mentor Dr. Günter Dannhauer.

Oft handelt es sich bei den Mentees um Kinder alleinerziehender Mütter oder Väter, denen schlicht die Zeit fehlt, sich um die Bildung und Entwicklung ihrer Kinder zu kümmern – die Arbeit für den Lebensunterhalt steht im Vordergrund. Sie sind daher froh, auf die Hilfe der Mentoren zurückgreifen zu können. Aber auch die Schulen finden in den Mentoren Entlastung: „Als Schulleiterin möchte ich auf meine Helfer aus ‚Alt hilft Jung‘ nicht mehr verzichten, sagt Renate Kindermann, Rektorin der Mittelschule Kaufering.

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Mentoren kommen ab der 6. Klasse zum Einsatz, spätestens aber in der 8. Klasse, wenn die Prüfungen und die Berufswahl anstehen. Viele Schüler sind unsicher, welchen Weg sie einschlagen wollen oder haben noch gar keine Idee. Auch hier können Mentoren mit ihrer Erfahrung helfen, Vorschläge machen und Kontakte herstellen.

Mentoren sind engagierte Menschen. In der Regel haben sie ihre Berufsjahre schon hinter und nehmen sich gern die Zeit, junge Menschen zu unterstützen. Vielleicht, weil sie selbst als Jugendliche Hilfe erfahren haben oder weil sie möchten, dass kein Jugendlicher auf der Strecke bleibt. Mentoren wissen, dass das Ehrenamt der Kitt der Gesellschaft ist und dass alle ihre Fähigkeiten einbringen müssen, um eine funktionierende und gerechtere Gesellschaft zu erreichen.

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Meist ist der Mentor über die Schulzeit hinaus für seinen „Mentee“ da – er hilft bei der Suche nach einer Lehrstelle, spricht mit Lehrbetrieben, hilft bei der Bewerbung. Und wenn die Suche nach der Lehrstelle erfolgreich war, besucht der Mentor seinen Mentee auf der Baustelle oder im Betrieb und manchmal ergibt sich auch privat noch eine Begegnung. Groß ist die Freude, wenn der Mentor zu einer Abschlussfeier eingeladen ist oder einen Brief mit einem „DANKE“ bekommt. So erging es Dr. Günter Dannhauer, der einen Lehrherrn in mehreren Gesprächen überzeugte, einen seiner Schützlinge einzustellen. „Ich war überzeugt, dass er es schaffen wird“, so Dannhauer. Und so begleitete er seinen Mentee weiterhin, besuchte ihn auch an der Arbeitsstelle. „Ich habe mich verantwortlich gefühlt“, so der Mentor. Als der Lehrabschluss bestanden war, realisierte auch der frischgebackene Geselle, wie wertvoll die Unterstützung seines Mentors war und schrieb ihm einen Brief. „Ich erwarte überhaupt keinen Dank, aber wenn jemand Danke sagt, freut es einen dann doch“, sagt Dannhauer. Auch Irmgard Scheibenbogen, früher Ausbilderin bei Hilti und jetzt AhJu-Mentorin, sieht das so. Ab und zu trifft sie einen ihrer Schützlinge in der Stadt: „Dann freue ich mich einfach, wenn er sich gern an mich erinnert, stehenbleibt und wir uns unterhalten“, so Scheibenbogen.

Es sind nicht die „krachenden Erfolge“, die im Vordergrund von AhJu stehen, sondern die kontinuierliche Unterstützung und Motivation. „Wenn wir nur einem Jugendlichen geholfen haben, ist das für uns auch schon ein Erfolg“, so Mentor Klaus Dieter Sattler.

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Und so werden sich auch im neuen Schuljahr wieder zahlreiche Tandems aus Mentoren und Mentees zusammenfinden. „Inzwischen hat sich ein Netzwerk gebildet, das sich immer weiterentwickelt“, sagen Betina Ahmadyar vom Mehrgenerationenhaus und Jutta Burmester und Dieter Schmid, die die Projektleitung von AhJu innehaben, ergänzen: „Neue Mentoren sind immer herzlich willkommen. Denn inzwischen haben wir unsere Aktivitäten ausgeweitet. Wir unterstützen auch Flüchtlinge an den Landsberger Übergangsklassen und an der Talent Company in der Berufsschule. Daher brauchen wir jede helfende Hand.“

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Wer sich im Projekt „AhJu“ ehrenamtlich engagieren möchte, meldet sich  bei Jutta Burmester und Dieter Schmid

oder besucht uns am 11. Oktober 2015 auf der Freiwilligenmesse in Landsberg am Stand 20 des AWO Mehrgenerationenhauses von 11:00 bis 17:00.

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Auch das macht „Alt hilft Jung“

In der Talent Company an den Beruflichen Schulen Landsberg können sich Schüler aller Schularten bei der Erstellung von Bewerbungsunterlagen helfen lassen. Ehrenamtliche aus dem Projekt „Alt hilft Jung“ des AWO-Mehrgenerationenhauses unterstützen dabei.

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Aus aktuellem Anlass wurde das Angebot vor kurzem in Zusammenarbeit mit den Beruflichen Schulen erweitert – für Flüchtlinge. Viele von ihnen sind gut ausgebildet und möchten in Deutschland schnell arbeiten. Oft fehlt es noch an den nötigen Deutschkenntnissen. In der Talent Company stehen acht Computer zur Verfügung, auf denen junge Flüchtlinge Deutsch üben können. Wenn sich Fragen ergeben, sind Ehrenamtliche da, um sie zu unterstützen. Das Angebot wird rege genutzt. Die Deutschkenntnisse verbessern sich so kontinuierlich. Daher können sich immer mehr Flüchtlinge für Praktika bewerben, in ihrem früheren Beruf oder in dem Beruf, den sie einmal ergreifen möchten. Dazu brauchen sie Bewerbungsunterlagen. Auch dabei helfen die Ehrenamtlichen.

Jeden Mittwoch, ohne Anmeldung, von 14 bis 17 Uhr im Raum U21,
Berufliche Schulen Landsberg, Spitalfeldstraße 11, Koordination: Jutta Burmester
Sollten sich weitere Ehrenamtliche zur Mitarbeit melden, kann der Raum U21 künftig zusätzlich am Montagnachmittag geöffnet werden.

Wer ehrenamtlich in der Talent Company mitarbeiten will, meldet sich bitte über dieses Kontakt-Formular.

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Alt hilft Jung auf der Freiwilligenmesse 2015 in Landsberg

Dieses Jahr findet am 11. Oktober 2015 wieder die Freiwilligenmesse  im Sportzentrum Landsberg statt.
keb_AnkündigungDort werden sich alle institutionellen und privaten Organisationen vorstellen, deren Wirken ganz wesentlich von bürgerschaftlichem Engagement abhängig ist und die in allen gesellschaftlichen Bereichen im Landkreis Landsberg vertreten sind.

Auch wir vom Mentorenprojekt AlthilftJung sind auf der Messe präsent. Sie finden uns am Stand 20 des Mehrgenerationenhauses der AWO Landsberg.

Wir freuen uns auf Sie!

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Sommerfest der Carl-Orff-Schule

Dießen | Am 21. Juli feierte die Carl-Orff-Schule Dießen ihr alljährliches Sommerfest zum Schuljahresabschluss. Stellvertretend für alle an der Schule aktiven Mentoren von AlthilftJung durften Dr. Günter Dannhauer und Dr. Andreas Pöhls von Schulleiter Michael Bauer und der AlthilftJung-Kontaktlehrerin Ursula Haubner ein anerkennendes Dankeschön entgegennehmen.

Mentoren von AlthilftJung – ein Projekt des Landsberger Mehrgenerationenhauses – unterstützen Schüler bei schulischen Problemen

v. li.: Michael Bauer, Ursula Haubner, Dr. Günter Dannhauer und Dr. Andreas Pöhls

v. li.: Michael Bauer, Ursula Haubner, Dr. Günter Dannhauer und Dr. Andreas Pöhls

und helfen auch beim Übergang ins Berufsleben. Schulleiter Michael Bauer lobte die langjährige gute Zusammenarbeit und dankte für die beständige Unterstützung von AlthilftJung. Für die Mentoren dankte Günter Dannhauer allen Mitarbeitern der Schule für die stets große Aufgeschlossenheit und Zuvorkommenheit, mit der die Mentoren in der Schule aufgenommen werden.  (ap)

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Alt hilft Jung – beim Eisenbahn-Spielen

Mai 2015, Dr. Günter Dannhauer, Schondorf

Utting | Die Grundschule in Utting hat bei einem Preisausschreiben eine Modell-Eisenbahn gewonnen. Alles in Einzelteilen aus Metall, Kunststoff und Papier.

Begeisterung, die sogar Handys vergessen lässt …

Begeisterung, die sogar Handys vergessen lässt …

Dazu Baupläne, Kleber, Werkzeug. Land und Leute in Tüten: Gras, Blumen, Schotter, Arbeiter, Urlauber und Schüler – im Maßstab 1:82. Nur zwei Loks und einige Wagen waren betriebsfertig, die Gleise gestückelt und die Elektronik beigelegt. Wer hat die Zeit und Lust, mit den Schülern die Modell-Eisenbahn als langfristigen Workshop aufzubauen? Ein Mentor von AhJu (Alt hilft Jung) fand das Ehrenamt attraktiv und 21 Schüler meldeten sich zum Bahnbau. Weiterlesen

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Mentorenprojekt “Alt hilft Jung”

Auch im Landkreis Landsberg/Lech gibt es Jugendliche, die einen qualifizierten Schulabschluss und eine Eingliederung in die Berufswelt zu verpassen drohen. Als Folge können Verlust des Selbstwertgefühls, Frustration, Existenzangst und Aggression auftreten; die Entwicklung der persönlichen, sozialen und beruflichen Identität der Jugendlichen ist gefährdet und damit auch ihre Integration in die Gesellschaft.

Damit auch diese jungen Menschen eine Chance auf Ausbildung und Arbeit erhalten, hat der Landsberger und ehemalige Manager Lupold von Wedel im Jahr 2008 unter dem Dach des Mehrgenerationenhauses der AWO Landsberg das Mentorenprojekt „AlthilftJung“ (AhJu) initiiert. Ehrenamtlich tätige Bürger (Mentoren) stehen hier Jugendlichen mit ihrer Lebenserfahrung und ihrem Fachwissen zur Seite.

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