Vorschlag: Mobile Lernzentren für Asylbewerber im Landkreis Landsberg

Das Cafe der Kulturen in Landsberg bietet die Möglichkeit, Deutsch am PC zu lernen, im Kratzertreff, in der Talentcompany und in Kaufering. Dorthin zu gelangen ist jedoch für die Asylbewerber oft schwierig. Daher die Idee von Antoinette, die PCs zu den Asylbewerbern zu bringen.


Im Landkreis Landsberg gibt es einige Hundert Asylbewerber und jede Woche werden es mehr. Da die meisten dezentral untergebracht sind, ist es enorm schwierig sie alle in qualifizierten Deutschkursen unterzubringen. An jedem Standort bemühen sich viele Ehrenamtliche mit unermüdlichem Einsatz den unterschiedlich sprachbegabten Asylbewerbern Deutsch beizubringen. Einige haben gute Vorkenntnisse, manche sogar ein abgebrochenes Studium, andere haben noch nie eine Schule besucht. Wie soll das gehen?

Unser Ansatz war nun, möglichst vielen Lernwilligen in der Talent Company in der FOS in Landsberg die Möglichkeit zu geben, am Computer je nach ihrem eigenen Leistungsstand Deutsch zu lernen und zu üben. – Es gibt einige gute Programme, die man kostenlos nutzen kann.

Der Erfolg unserer Arbeit hängt aber stark von der Unterstützung der Ehrenamtlichen ab, die die Asylbewerber bringen und wieder abholen. Busverbindungen nach Dießen oder Geltendorf z.B. gibt es zu selten und einen Fahrdienst zu organisieren ist viel zu aufwändig.

Also hier der neue Plan: Zwei Ehrenamtliche fahren einmal pro Woche für zwei oder drei Stunden mit vier, fünf oder sechs Laptops in einige Lernzentren, z.B. Penzing oder Dießen (Schulungsräume mit Internetanschluss müssten noch ausfindig gemacht werden.) Dort sollte aber jeweils eine feste Lerngruppe zu den Deutschstunden kommen, damit man sie  für eine externe Prüfung entsprechend der VHS – Kurse vorbereiten kann. Parallel dazu muss aber  möglichst fast täglich Deutsch unterrichtet werden mit Büchern und viel Sprechübungen.

Wenn aus der Planung Realität werden soll, brauchen wir gespendete Laptops, die für diese Aufgaben geeignet sind und ein paar qualifizierte ehrenamtliche Helfer.

Aber ohne die Unterstützung der Bürgermeister und der Schulen wird das alles nicht funktionieren.

Antoinette Steinmann vom Teams des Cafés der Kulturen

 

 

15.06.2015 - Detail-Datei


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