Brief der Neuigkeiten Nr. 20 – November 2017


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Brief der Neuigkeiten Nr. 20

Ein herzliches Grüß Gott

In diesem milden Spät-Herbst haben sich erfreulicherweise neue Ehrenamtliche als „Deutsch-Paten“ für die Geflüchteten gemeldet und die Anzahl der Helferkreise ist auf 30 gestiegen. An dieser Stelle ein „Herzlich Willkommen!“ an die Neuen. Auch bei den Unterkünften, die wir aufgeben, wird vielfach neuer Wohnraum zur privaten Wohnungnahme der Anerkannten gewonnen.
Dass die Integration so gute Fortschritte machen kann, dafür darf an dieser Stelle mal wieder ein herzliches DANKESCHÖN an Sie gesagt werden.

Der Brief der Neuigkeiten Nr. 20 möchte Sie diesmal über folgende Themen informieren:

1.    Informationsblatt zur Gebührenerhebung in staatlichen Asylunterkünften durch die zentrale Gebührenabrechnungsstelle in Mellrichstadt
2.    Informationen des Jobcenters
3.    Frauentreff Interkulturell
4.    Ehrenamt im Förderprogramm IQ
5.    Bundesgesundheitsministerium startet mehrsprachiges Gesundheitsportal für Migranten
6.    Projekt Verbraucherbildung
7.    Hilfreiche Projekte und Anhänge zum Thema Asyl

Ich wünsche angenehmes Lesevergnügen und freue mich über Ihre Rückmeldung.

Herzliche Grüße aus dem Landratsamt

Stefanie v. Valta
Landratsamt Landsberg am Lech, Sachgebiet 32- Asylangelegenheiten, Koordination Asyl Ehrenamt
Lechfeldstr. 120, 86899 Landsberg am Lech, Telefon: 08191/129-1398, Telefax: 08191/129-5398


1. Informationsblatt zur Gebührenerhebung in staatlichen Asylunterkünften durch die zentrale Gebührenabrechnungsstelle in Mellrichstadt

Nach welchen Kriterien werden Gebühren für die Unterkünfte erhoben, dazu finden Sie ein
Informationsblatt zur Gebührenerhebung in staatlichen Asylunterkünften durch die zentrale Gebührenabrechnungsstelle in Mellrichstadt

2. Informationen des Jobcenters

Das Jobcenter informiert Sie diesmal über:

3. Frauentreff Interkulturell

Damit sich Frauen trauen, bietet der Frauentreff interkulturell regelmäßig Treffen an, bei dem sich ausschließlich Frauen (auch mit kleinen Kindern) treffen und austauschen können.
Dies ermöglicht es den Frauen, sich zu öffnen und über neue Perspektiven für ihr Leben in Deutschland nachzudenken. Flyer mit den neuen Terminen + Informationen in mehreren Sprachen.

4. Ehrenamt im Förderprogramm IQ

Das Netzwerk IQ – Migranet Bayern stellt Ehrenamtlichen Informationsmaterialien und Arbeitshilfen zu folgenden Themen zur Verfügung:
  • Anerkennung ausländischer Qualifikationen
  • Arbeitsmarktzugang für Geflüchtete
  • Teilnahme an Integrations- und Berufssprachkursen
  • Ehrenamtlich arbeiten
Diese Materialien sollen Ehrenamtliche bei ihrem freiwilligen Engagement unterstützen.
Informationen für Ehrenamtliche

5. Bundesgesundheitsministerium startet mehrsprachiges Gesundheitsportal für Migranten

In mehr als 40 Sprachen können Neuzugewanderte sich nun informieren. Auf dem Portal werden erstmals gebündelt zahlreiche Informationsmaterialien zu den Schwerpunktthemen „Gesundheitswesen“, „Gesundheit und Vorsorge“, „Pflege“ sowie „Sucht und Drogen“ in mehreren Sprachfassungen zur Verfügung gestellt. Bundesministerium für Gesundheit: Migration und Gesundheit

6. Projekt Verbraucherbildung

Haben Sie schon einmal versucht, verschiedene Mobilfunkverträge miteinander zu vergleichen? Was sind meine Rechte und Pflichten bei Kaufverträgen, was steht in den AGBs? Was vielen Deutschen schwerfällt, ist für Zugewanderte schlicht unverständlich.
Das Evangelische Bildungswerk Regensburg e.V. will hier Orientierung bieten – mit Informationsveranstaltungen in den Herkunftssprachen für Menschen mit Flucht- und Migrationshintergrund, die noch keine ausreichenden Deutschkenntnisse, aber eine gute Bleibeperspektive haben.
Zu diesem Zweck wird das Evangelisches Bildungswerk Regensburg e.V. ab Januar 2018 Multiplikatoren/innen der Verbraucherbildung ausbilden, die selbst einen Migrationshintergrund und gute bzw. sehr gute Deutschkenntnisse haben, um entsprechende Informationen in ihrer Muttersprache zu vermitteln.
Informationen unter: Verbraucherbildung für Geflüchtete

7. Hilfreiche Projekte und Anhänge zum Thema Asyl

  • Der Nikolaus in der Engelstube am 6. Dezember
    Die Integrationsgruppe der Landsberger Kirchen feiert Nikolaus am 6. Dezember in der Engelstube von Hl. Engel (Hindenburgring 15) um 18.00 Uhr.
    Bitte Werbung machen für den Abend. Es hat sich bewährt, dass man „seine Flüchtlinge“ abholt, damit sie den Termin nicht verschwitzen.
    An dem Abend wird es Punsch und Kekse, hoffentlich viel Musik aus den unterschiedlichen Ländern geben und es kommt natürlich der Nikolaus und überreicht jedem ein persönliches Geschenk.
    Anmeldungen erbeten an: Christiane Berg-Doiwa, Email: christiane@doiwa.eu
  • Digitales Ehrenamt
    Die junge Plattform „wefugees.de“ richtet sich an Flüchtlinge, die hier Fragen zu ihrer neuen Heimat stellen können.
    Ehrenamtliche Engagierte beantworten die Fragen unter: www.wefugees.de/k
  • Initiative kulturelle Integration
    Ein Ziel der Initiative war es, dass Vertreter*innen aus der Zivilgesellschaft, den Kirchen / Religionsgemeinschaften oder der Bundesregierung sowie den Ländern und Kommunen gemeinsam Thesen erarbeiten, in denen es um die Frage des gesellschaftlichen Zusammenhalts geht.
    Entstanden sind 15 Thesen zu kultureller Integration und Zusammenhalt. Mit ihrer Hilfe wurden erste Antworten auf die Frage gefunden, welchen Beitrag kulturelle Integration zum gesellschaftlichen Zusammenhalt leisten kann.
    Die Initiative ist überparteilich und zielt darauf ab zu verdeutlichen, dass kulturelle Integration in einem Pluralen Deutschland gelingt. Hier sind auch Aspekte des ehrenamtlichen Engagements enthalten.
    Initiative kulturelle Integration
  • Sprache schafft Chancen – 500 Euro für ehrenamtliche Deutschkurse
    Die Landesarbeitsgemeinschaft der Freiwilligenagenturen (LagFa e.V.) unterstützt ehrenamtlich organisierte Deutschkurse mit einer Sachkostenpauschale von 500 Euro: Projekt "Sprache schafft Chancen"
  • Kostenfreie Materialien für Deutschkurse – Alphabetisierung
    Die SchlaU-Lernordner bestehen aus 10 aufeinander aufbauenden Lernheften.
    Die Materialien richten sich an Neuzugewanderte Jugendliche / junge Erwachsene mit Alphabetisierungsbedarf.
    Es fallen Kosten für den Versand an: SchlaU-Lernordner – Alphabetisierung
  • „Dazu gehören – Integration in Bayern“
    Das Bayerische Staatsministerium für Arbeit und Soziales, Familie und Integration bietet einen „Integrationsguide“ mit Informationen für Migranten, Ehrenamtliche und Einheimische: Portal „Dazu gehören – Integration in Bayern“
    Zudem findet sich unter dem Punkt „Infos für Einheimische“ ein „Lexikon Flucht & Asyl“ mit Erklärungen zu relevanten Begriffen im Zusammenhang mit dem Thema Migration und Integration: Lexikon Flucht & Asyl
  • Leitfaden für Geflüchtete in eigenen Wohnungen
    Um den neuen Mieter*innen das Ankommen in der Nachbarschaft zu erleichtern, hat der BBU Verband Berlin-Brandenburgischer Wohnungsunternehmen e. V. einen Wohnleitfaden erarbeitet.
    Dieser ist auf Deutsch, Arabisch, Englisch sowie auf Urdu, Farsi, Tigrinja und Somali erschienen.
    Der Leitfaden erklärt u.a. die Themen „Richtige Nutzung der Wohnung“, „Heizen und Lüften“, „Müllentsorgung“ und „Gemeinschaftlicher Umgang“ verständlich in Wort und Piktogrammen.
    Er steht im Bereich "Downloads" zum kostenlosen Herunterladen zur Verfügung: bbu.de/wohnleitfaden_gefluechtete
  • „Welcome to Germany VI“: Arbeitsmarktintegration
    Das Dossier der Heinrich Böll Stiftung thematisiert die Rahmenbedingungen, fasst aktuelle Studien zusammen und beleuchtet die Erfahrungen von Geflüchteten, Unterstützenden und Arbeitgebern: «Welcome to Germany VI» - Arbeitsmarktintegration
Ich hoffe, dass die Informationen im Brief der Neuigkeiten Nr. 20 für Sie hilfreich sind und freue mich über Ihre Rückmeldungen.
Herzlichen Gruß aus dem Landratsamt
Stefanie v. Valta
Koordinatorin Ehrenamt Asyl
Falls Sie in Zukunft keine Informationen per Mail erhalten möchten, bitten wir Sie um eine kurze Rückmeldung mit dem Hinweis "Abmeldung".


01.12.2017 - Detail-Datei


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Eine Antwort auf Brief der Neuigkeiten Nr. 20 – November 2017

  1. Ernst Schatz sagt:

    Kann tatsächlich Kommentar schreiben, wo geht der hin?

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