Landsberg 2035 – Für ein gutes Miteinander durch Integration

Die Stadt hat sich im Rahmen des Strategieprozesses „Landsberg 2035“ ausdrücklich zur Integration bekannt. Beim Thema  Asyl ist eine gewisse Konsolidierung eingetreten, aber heute steht die Aufgabe an, die neuen Gemeindebürger in den normalen Wohnungs- und Arbeitsmarkt und in die Gesellschaft weiter zu integrieren. Das ist die Aufgabe des Integrationsbeauftragten der Stadt.

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

beim Thema  Asyl ist  inzwischen eine gewisse Konsolidierung eingetreten. Das hängt u.A. damit zusammen, dass einerseits dem Landkreis Landsberg seit geraumer Zeit keine Flüchtlinge mehr zugewiesen werden und andererseits immer mehr Flüchtlinge anerkannt sind und ein Bleiberecht haben. Stand auf dem Höhepunkt der Flüchtlingswelle im Jahr 2015 die schnelle Unterbringung , z.T. in Containern, im Vordergrund, so steht  heute die enorme Aufgabe an , diese neuen Gemeindebürger in den normalen Wohnungs- und Arbeitsmarkt und in die Gesellschaft weiter zu integrieren. Wir stellen uns dieser Verantwortung, diesen Personenkreis in unserer Mitte aufzunehmen . Das muss aber auch auf Gegenseitigkeit  beruhen: Die entgegengebrachte Gastfreundschaft darf nicht ausgenutzt oder gar missbraucht werden.

Die Stadt hat sich im Rahmen des Strategieprozesses „Landsberg 2035“ ausdrücklich zur Integration bekannt und Folgendes formuliert :

Landsberg am Lech – Für ein gutes Miteinander durch Integration

Der Anteil der Flüchtlinge, Asylbewerber und Bürger aus anderen EU-Staaten hat in den letzten Jahren in Landsberg erheblich (über 30%) zugenommen; damit steigen auch die Integrationsnotwendigkeiten hinsichtlich Sprache, Bildung und Weiter-bildung, Arbeitsmarkt, Partizipation, sowie Werte und Identifikation. Integration und ein gutes Miteinander aller Einwohner ist eine große, bereichsübergreifende Herausforderung“

Die Auswertung der Online-Beteiligung und des Bürgerdialogs im März diesen Jahres haben über zwei Dutzend positive Rückmeldungen  erbracht; z.B.

„BürgerInnen aus Afrika im Landkreis Landsberg sind wie Erwachsene auf Augenhöhe zu betrachten. Es ist darauf zu achten, dass wertschätzend miteinander umgegangen wird und sie Ihre Stärken, Potential, ihre Fähigkeiten im Rahmen unserer Rechtslage einbringen können. “ oder:  „Ein Integrationsbeauftragter ist wichtig, um das Zusammenleben zwischen Einheimischen und anerkannten Flüchtlingen zu erleichtern.“

Zur Zeit läuft bei der Stadt Landsberg das Ausschreibeverfahren für die Einstellung eines Integrationsbeauftragten mit folgendem Aufgaben: Hilfeleistung bei der Wohnungs- und Arbeitssuche , Einzelfallberatung und Begleitung in allen Lebenslagen, Vermittlung von Sprach- und Integrationskursen, Unterstützung bei der Beantragung von Leistungen ( insbesondere beim Jobcenter ), Hilfestellung bei sonstigen Behördenangelegenheiten (z.B. Aufenthaltsfragen, Kindergeld, Wohnberechtigungsschein, Anmeldung zu Kinderbetreuungseinrichtungen und Schulen ) , Ausbau eines ehrenamtlichen Helferkreises bzw. Netzwerks zur Unterstützung bei der Erfüllung der vorgenannten Aufgaben, Koordination von Hilfs- und Integrationsangeboten , Anlaufstelle für Ehrenamtliche, Vereine, Arbeitgeber usw. , Öffentlichkeitsarbeit .

Er soll ab Sommer 2018 seine wichtige Aufgabe übernehmen.

Besonders vordringlich ist die Vermittlung der anerkannten Asylbewerber in den regulären  Wohnungsmarkt .  Falls Sie Wohnraum besitzen, den Sie gerne an anerkannte Flüchtlinge mit bestehendem Bleiberecht vermieten möchten, dann melden Sie sich bitte unter Landkreis Landsberg – Wohnraumbörse, bzw. Tel: 08191-129 1395  ( Herr Schwan )  oder 08191-129 -1397 ( Frau Augustin )

Allen Bürgerinnen und Bürgern, die sich für die konfliktfreie Lösung dieser Aufgabe engagieren, sei an dieser Stelle ausdrücklich gedankt.

Jost Handtrack

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