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Corona-Pandemie    

Die Zeit danach


25.03.20 - ErnstS      2 Antworten #30 PUBLIC

Wie lange halten wir das durch, was kommt danach. >>    

.Ein paar Fragen


Beiträge
30.11.-1 ZEIT.de - Die Welt steht still. Nur Schweden nicht (#39)
20.03.20 SPIEGEL - Lockdown kann Monate dauern (#35)
22.03.20 TAGESSPIEGEL - Die Schweden probieren es (#33)
25.03.20 SPIEGEL - "Es ist noch völlig offen, wie es sich weiterentwickelt" (#36)
25.03.20 Nida-Rümelin: Cocooning statt Social Distancing (#53)
25.03.20 Spahn sucht die Voraussetzungen für Cocooning zu schaffen (#37)
25.03.20 Das geht auch uns in Landsberg was an (#31)
25.03.20 WELT.de - Was kommt danach (#32)
27.03.20 SZ.de - Schweden: Experiment mit offenem Ausgang (#45)
27.03.20 SPIEGEL - Thomas Fricke: Geld oder Leben? Geld fürs Leben! (#42)
28.03.20 SZ.de - Welcher Weg führt aus der Coronavirus-Epidemie? (#57)
29.03.20 DLF.de - „Herdenimmunität“ oder „Shutdown“ - Zusammenfassung der Diskussion (#65)
29.03.20 EIN Vorschlag zur Corona-Exit-Strategie für Landsberg (#66)


30.11.-1 - ErnstS    #39 PUBLIC

ZEIT.de - Die Welt steht still. Nur Schweden nicht

Schweden probierts aus: Cocooning auf freiwilliger Basis - Ausgang des Experiments ist offen >>    

Die meisten Schulen sind offen, es gibt einige Einschränkungen, aber keine Ausgangssperren. Schweden geht in der Krise einen eigenen Weg. Und der ist hoch umstritten.

Die Welt steht still. Nur Schweden nicht


20.03.20 - ErnstS    #35 PUBLIC

SPIEGEL - Lockdown kann Monate dauern

Wie lange der Corona-Lockdown anhält, hängt vor allem davon ab, wie konsequent er umgesetzt wird. Dies zeigen Rechenbeispiele mit Pandemiemodellen. >>    

Berechnungen zum Lockdown: Eine Frage von Monaten

Wie lange der Corona-Lockdown anhält, hängt vor allem davon ab, wie konsequent er umgesetzt wird. Dies zeigen Rechenbeispiele mit Pandemiemodellen.


22.03.20 - ErnstS    #33 PUBLIC

TAGESSPIEGEL - Die Schweden probieren es

Trotz der Coronavirus-Krise sind die Skigebiete in Schweden noch voll. In einer Rede an die Nation warnt Premier Löfven zwar, mehr passiert aber nicht. >>    

In weiten Teilen der Welt herrscht wegen des Coronavirus Ausnahmezustand. In Schweden aber sind die Skigebiete noch voll. Jetzt deutet sich ein Kurswechsel an.

Die wundersame Ignoranz der Schweden


25.03.20 - ErnstS    #36 PUBLIC

SPIEGEL - "Es ist noch völlig offen, wie es sich weiterentwickelt"

Das Cocooning kann nicht funktionieren, wenn das nicht funktioniert, was eh schon probiert wird. >>    

Warum sterben in Deutschland derzeit noch nicht so viele Menschen an Covid-19? Einen Grund dafür nennt das Robert Koch-Institut: Weil wir erst am Anfang der Epidemie stünden.

Die Bekämpfungsstrategie des RKI beruhe weiterhin auf den drei Säulen:

  • Eindämmung (Isolation von Erkrankten, Nachverfolgung von Kontakten)
  • Schutz der vulnerablen Gruppe (Ältere, Menschen mit Vorerkrankungen)
  • Kapazitäten im Gesundheitssystem erhöhen (Intensivbetten, Testkapazitäten)

"Es ist noch völlig offen, wie es sich weiterentwickelt"


25.03.20 - ErnstS    #53 PUBLIC

Nida-Rümelin: Cocooning statt Social Distancing

Cocooning bedeutet, die Risikogruppen (Alte und Kranke) werden isoliert, die anderen werden wieder mit aller Vorsicht in die Normalität entlassen. >>    

Die strikte Beibehaltung der jetzigen Strategie des Shutdowns wird eine Wirtschaftskrise auslösen. Was sind die Alternativen?

Eine sehr verantwortungsbewusste Diskussion kann man in diesem Podcast hören:

Julian Nida-Rümelin:

  • "Die Strategie, die ich vorschlage, ist nicht zynisch. Sie wägt nicht ab zwischen Ökonomie und Gesundheit, sondern sie hat beides im Blick: das Leben der Menschen, Alltagsleben, das Bedürfnis nach Kontakt, Notwendigkeit von Bildung, ökonomischer und sozialer Aktivität einerseits und das Leben der Gefährdeten andererseits.”
  • "Unsere Hauptaufgabe ist, jetzt die Gefährdeten konsequent zu schützen. Und dann können wir in den nicht gefährdeten Bereichen – bei den Jungen gibt es überhaupt keine oder ganz wenig Todesfälle in Deutschland und in Italien – die Menschen wieder in das normale Leben entlassen.”
  • "Das Ganze ist nur verantwortbar, wenn Cocooning funktioniert. Wenn die Gefährdeten absolut sicher geschützt sind. Wir brauchen keine allgemeine, das Infektionsrisiko minimierende Praxis, sondern eine spezifische, die das Infektionsrisiko für die gefährdeten Gruppen möglichst auf Null herunterfährt.”


25.03.20 - ErnstS    #37 PUBLIC

Spahn sucht die Voraussetzungen für Cocooning zu schaffen

Was jetzt probiert wird, ist unbedingte Voraussetzung für den "kühnen Vorschlag" des Cocooning. Das Konzept ist offenbar noch nicht da? >>    

Jens Spahn in Zeit-Online am 25.3.
Wir brauchen Konzepte, die speziell auf Ältere und chronisch Kranke zugeschnitten sind. Wenn wir sie schützen, können wir gleichzeitig an anderen Stellen wieder normales Alltagsleben ermöglichen. Wir werden die Älteren also möglicherweise über mehrere Monate bitten müssen, ihre Kontakte stark einzuschränken und im Zweifel zu Hause zu bleiben. Wir müssen dafür gemeinsam solidarische Lösungen finden, die die Betroffenen bestmöglich darin unterstützen, Versorgung und soziales Miteinander über neue Kanäle zu organisieren.


25.03.20 - ErnstS    #31 PUBLIC

Das geht auch uns in Landsberg was an

>>    

Diese Idee wurde zB im Krankenhaus Buchloe durchaus andiskutiert und diese Diskussion wird lauter werden, auch unter unseren Mitgliedern.
Was bedeutet das lokal für Landsberg,

  • wie können wir die Einsamkeit unter den Risikogruppen lindern,
  • Bring-Dienste

dazu haben wir doch auch in LL Experten, AWO usw.


25.03.20 - ErnstS    #32 PUBLIC

WELT.de - Was kommt danach

Spahn kündigt Plan bis Ostern an - Virologen sprechen über Zeit nach der Vollbremsung >>    

Virologen sprechen über Zeit nach der Vollbremsung

Viele Menschen halten sich an die strengen Bestimmungen, um eine Ausbreitung des Virus zu verhindern. Doch auf Dauer ist das nicht nur schwer umsetzbar, sondern auch wenig sinnvoll, sagen Virologen. Hoffnung könnte ausgerechnet eine große Dunkelziffer machen.


27.03.20 - ErnstS    #45 PUBLIC

SZ.de - Schweden: Experiment mit offenem Ausgang

Schulen bleiben offen, Skigebiete ebenso: Schweden verzichtet auf strenge Verbote und appelliert an die Vernunft seiner Bürger. Doch die Zweifel an der Strategie wachsen - wie auch die Zahl der Toten. >>    

SZ.de Coronavirus in Schweden:Experiment mit offenem Ausgang
(für SZ-Abo) Schweden schien vielleicht eine Alternative, ... sieht nicht mehr so aus.


27.03.20 - ErnstS    #42 PUBLIC

SPIEGEL - Thomas Fricke: Geld oder Leben? Geld fürs Leben!

Eine Kolumne von Thomas Fricke - Sollten die Robusten wieder arbeiten, damit die Wirtschaftskrise nicht so schlimm wird? Auch wenn sich so wieder mehr Leute infizieren? Eine irre Frage. Es gibt bessere Lösungen. >>    

Geld oder Leben? Geld fürs Leben!

Frage, ob es nicht doch zu drastische wirtschaftliche Schäden mit sich bringt, wenn wir das öffentliche Leben wie seit dieser Woche weitgehend stilllegen - und selbst die Gesunden nicht mehr zum Erhalt des Bruttoinlandsprodukts beitragen können. Wäre es da nicht besser, nur die Alten und sonstigen Risikofälle zu isolieren - und alle anderen wieder auf Schicht zu schicken?

Dazu gehört der Vorschlag, die Riskikomenschen zu isolieren.
Der Drosten in uns sagt aber, dass es gar nicht unbedingt so einfach ist, zu sagen, wer nun definitiv riskiert, das Virus zu kriegen und daran womöglich auch zu sterben - zumal sich das offenbar auch noch ändern kann. Und dann? Sitzen die Falschen auf dem Sofa.

Statt die allgemeine Quarantäne womöglich zu früh zu lockern, könnte es lohnen, erst einmal sehr viel mehr Geld dafür zu verwenden, die Voraussetzungen genau dafür zu schaffen – und darüber hinaus schon jetzt dafür zu sorgen, dass der Wirtschaft bessere Zeiten in Aussicht gestellt werden. Das könnte mehr helfen, als die Leute in Kürze per se wieder auf Arbeit zu schicken.

Nobelpreisträger Paul Romer hat vorgeschlagen, mit viel Geld

  • in den kommenden Wochen Tests zu entwickeln, die sehr schnell, früher und viel billiger als bisher anzeigen, ob jemand infiziert ist oder nicht, oder schon immun ist
  • ganz großen Investitionsschub in Schutzkleidung – vor allem wiederum für die, die derzeit in Kliniken und Praxen völlig inakzeptablen Risiken ausgesetzt sind.
  • den Betrieben und Konzernen Aussicht auf künftige Umsätze zu bieten.
    Etwa dadurch, dass die Regierung schon jetzt ein großes Wiederaufbauprogramm entwickelt.

Dazu könnte das Versprechen gehören, eine Menge Geld in Dinge zu investieren, die wir als Lehre aus der aktuellen Krise dringend brauchen:

  • bessere Ausstattung von Krankenhäusern, mehr präventiver Schutz, bessere Bezahlung von Pflegekräften und anderen, die für unsere Gesundheit sorgen.
  • Dazu könnten ebenso Investitionen zählen, die uns auch sonst weniger anfällig für derartige Großkrisen machen.
    Ob für die nächste Virenplage oder ein nächstes Klimadesaster, das ja nach allem, was Experten so sagen, genauso zum nationalen Notstand führen könnte.
    Ob zum dringenden Gebäudesanieren oder zum Aufbau einer sinnvollen Infrastruktur für die Zeit nach Kohle und Öl.

Interessiert uns das als SPD Landsberg?


28.03.20 - ErnstS    #57 PUBLIC

SZ.de - Welcher Weg führt aus der Coronavirus-Epidemie?

Forscher machen wenig Hoffnung, dass die Beschränkungen bald gelockert werden können. Entscheidend ist, wie wir die Zeit des Stillstands jetzt nutzen. >>    

Welcher Weg führt aus der Coronavirus-Epidemie?


29.03.20 - ErnstS    #65 PUBLIC

DLF.de - „Herdenimmunität“ oder „Shutdown“ - Zusammenfassung der Diskussion

Weltweit versuchen Länder, die weitere Ausbreitung des neuartigen Coronavirus zu verhindern. Mit unterschiedlichen Methoden. Welche Vor- und Nachteile haben diese Ansätze? Und wie lange müssen wir uns auf erhebliche Einschnitte in unserem alltäglichen Leben einstellen? Ein Überblick über die aktuellen Thesen. >>    

Was hilft im Kampf gegen das Coronavirus – „Herdenimmunität“ oder „Shutdown“?


29.03.20 - ErnstS    #66 PUBLIC

EIN Vorschlag zur Corona-Exit-Strategie für Landsberg

Der Shutdown gilt bis 20. April, vielleicht auch noch länger. Was dann? Nachdenken müssen wir jetzt schon. Hier ein Vorschlag: Fremdschutz-Masken-Pflicht für alle Geschäfte - Corona-sichere Einkaufs-Stunden >>    

Grund-Annahmen:

Vorschlag

  • Aktion vor Supermärkten in LL: betreten für alle nur mit Schutzmasken
    Das schützt die VerkäuferInnen und die Kunden voreinander.
  • Corona-sichere Einkaufs-Stunden einführen, falls das nicht gleich für alle gelten soll
    • in dieser Zeit sind nur Kunden mit Schutz-Masken zugelassen
    • während dieser Zeit könnten Risiko-bewußte Kunden einkaufen
  • Fertigung von Fremdschutz-Masken in Landsberg
    Vertrieb in den Supermärkten, die sich an der Aktion beteiligen


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