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Brief der Neuigkeiten Nr. 59 – CORONA - März 2021


31.03.21 - Stefaniev    #69

Aktuelle Informationen der Integrationslotsin
FROHE OSTERN wünsche ich Ihnen, bleiben Sie gesund und munter! Ihre Integrationslotsin
Stefanie v. Valta


Beiträge
30.03.21 Erleichterungen bei der Tazkira-Beantragung (#70)
30.03.21 Daten, Zahlen, Fakten von Asyl, Ausländeramt und Integration (#71)
31.03.21 Neues Diskussionsforum Asyl und Integration für den Landkreis LL (#72)
31.03.21 Impfinformationen des Robert-Koch-Instituts in allen gängigen Sprachen (#73)
31.03.21 Refugees Online WLAN: Umstellung auf kostenpflichtigen Voucherbetrieb (#74)
31.03.21 Hilfreiche Infos (#75)


Erleichterungen bei der Tazkira-Beantragung

Für im Ausland lebende Afghanen, die keine Verwandten in Afghanistan haben, hat sich das Verfahren zur Beantragung einer Tazkira erleichtert.

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Betroffene Afghanen können nun zwei beglaubigte Tazkiras von Afghanen, die in Deutschland leben, nehmen und mit diesen den Antrag stellen.
Ist das Formular abgeschickt, dann müssen die Betroffenen warten, bis sie vom Konsulat angerufen werden.

Ebenso ist es möglich, über das Portal andere Probleme zu lösen:

  • Tazkira vorhanden, aber nicht beglaubigt,
  • die Tazkira hat kein Foto,
  • Name, Alter, Geburtsort nicht richtig auf Tazkira,
  • Eintragung Nachname.

Das Portal finden Sie hier econsulate.nsia.gov.af


Daten, Zahlen, Fakten von Asyl, Ausländeramt und Integration

Der Landkreis Landsberg hat 120.723 Einwohner und 1.620 Flüchtlinge in 50 Unterkünften.
Minister Hermann: "Wir werden die bayerische Politik der Humanität und Ordnung konsequent fortführen"

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  • 120.723 Einwohner Landkreis Landsberg am Lech (Stand: 30.06.2020)
  • 50 Asylunterkünfte (1x GU, 49 x dezentral)
    GU = Gemeinschafts-Unterkunft der Regierung von Oberbayern
  • 1.620 Flüchtlinge leben im Landkreis Landsberg derzeit
    Unter dem Begriff „Flüchtling“ wird die Anzahl der Personen genannt, welche im Landkreis über ein humanitäres Aufenthaltsrecht verfügen oder sich im Status des laufenden Asylverfahrens befinden bzw. die Abschiebung derzeit ausgesetzt ist (Duldung).
  • 747 Flüchtlinge in Asylunterkünften im Landkreis
    (GU: 74, dezentral: 673)
  • Bei 377 Asylbewerbern läuft das Verfahren noch
  • 212 sind ausreisepflichtig und haben einen Duldungsstatus
  • 158 Personen gelten als „Fehlbeleger“ in den dezentralen Unterkünften
  • Asylunterkünfte bestehen in den Landkreiskommunen
    Landsberg am Lech, Kaufering, Dießen, Utting, Geltendorf, Hurlach, Penzing, Scheuring, Prittriching, Fuchstal, Greifenberg, Pürgen, Eresing, Vilgertshofen, Windach, Schöffelding

Aus welchen Ländern (prozentual) kommen die anerkannten Flüchtlinge? Aus welchen Ländern kommen die im Schwebezustand und aus welchen die Ausreisepflichtigen?

  • Anerkannte Flüchtlinge aus:
    Syrien, Eritrea, Afghanistan, Nigeria, Somalia
  • Flüchtlinge im Schwebezustand aus:
    Eritrea, Nigeria, Tansania, Mali, Äthiopien, Kongo, Uganda, Somalia, Iran, Irak, Afghanistan, Pakistan, Ukraine
  • Ausreisepflichtig aus: Nigeria, Eritrea, Äthiopien, Somalia, Mali, Iran, Irak, Afghanistan
  • 210 Personen sind Zuweisungen im Jahr 2020 (überwiegend Familienverbände):
    Herkunft: Afrika, Ukraine
  • Zuweisungssituation für 2021: Landkreis erfüllt seine Quote derzeit nicht.
    Zur vollständigen Quotenerfüllung ist mit einer weiteren Zuweisung von 120 Personen zu rechnen.
    Bis Ende März wurden 19 Personen zugewiesen.
  • Familiennachzug: Aktuell verstärkter Zugang zu spüren.
    Referenzpersonen müssen dringend frühzeitig nach Wohnraum suchen.
    LRA LL hat keine geeigneten Plätze für Familien mehr auf Vorrat.

Asyl-Jahresbilanz für Bayern

  • Der Trend zu einer deutlich sinkenden Anzahl neuer Asylanträge hat sich 2020 weiter fortgesetzt.
    Mit 12.346 neuen Asylanträgen in Bayern erfolgte das vierte Jahr in Folge ein Rückgang.
    Dem standen 9.556 Aufenthaltsbeendigungen gegenüber, darunter rund 8.000 freiwillige Ausreisen.
    "Diese Zahlen sind zwar auch vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie zu sehen.
    Dennoch spricht die Asylbilanz 2020 eine deutliche Sprache: Migrationsteuerung gelang in Bayern auch in diesen schwierigen Zeiten"
    , sagte Bayerns Innen- und Integrationsminister Joachim Herrmann bei der Vorstellung der Asyl-Jahresbilanz zusammen mit dem Präsidenten des Landesamts für Asyl und Rückführungen Axel Ströhlein.
    „Sowohl die Herausforderungen der Corona-Pandemie bei der Rückführung wie auch bei der Betreuung und Unterbringung meistern wir erfolgreich.
    Wir werden die bayerische Politik der Humanität und Ordnung konsequent fortführen"
    , betonte der Minister und ergänzte: "Unser Ziel ist zudem weiterhin ein gerechteres, krisensicheres und nachhaltiges Gemeinsames Europäisches Asylsystem, wie vom Bund angestoßen."
  • Der Minister wies daraufhin, dass rund 27 Prozent der Asylerstanträge auf in Deutschland geborene Kinder entfielen, die jünger als ein Jahr sind: "Dies bedeutet, dass wir in Bayern rund 9.000 wirklich einreisende Antragsteller hatten."
    Zu den Hauptherkunftsländern der Asylbewerber in Bayern zählten Syrien, gefolgt vom Irak, Afghanistan, Nigeria und der Republik Moldau.
    Insgesamt erhielten 35,7 Prozent der Antragsteller in Bayern vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge einen Schutzstatus.
  • Der Minister zeigte sich weiterhin erfreut, dass besonders die Ausbildungsduldung als Teil der 3+2-Regelung offensiv in Bayern umgesetzt wird.
    "Im Freistaat wurden 2020 1.133 Ausbildungsduldungen erteilt - das sind mit Abstand mehr als in jedem anderen Bundesland. Damit bauen wir unsere bereits seit 2019 bestehende Spitzenposition noch weiter aus," erklärte der Minister.
  • Quelle: Pressestelle des Innenministeriums v. 22.03.2021


Neues Diskussionsforum Asyl und Integration für den Landkreis LL

Auf der Seite von EFI-Landsberg (Erfahrungswissen für Initiativen) besteht nun die Möglichkeit neue Ideen und Kommentare zu den Berichten zu posten, einen Gastzugang für Ehrenamtliche im Landkreis kann man hier anfordern.


Impfinformationen des Robert-Koch-Instituts in allen gängigen Sprachen

Das Robert-Koch-Institut bietet allen Migrant*innen umfassende Informationen zu den geplanten Impfungen in ihrer Sprache an, näheres finden Sie hier: Aufklärungsmerkblatt zur COVID-19-Impfung mit mRNA-Impfstoff in verschiedenen Sprachen

In jedem Fall wird empfohlen sich für die Impfung registrieren zu lassen: Online-Registrierungssystem

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Bitte beachten Sie: Sie müssen sich nur einmal registrieren und werden automatisch kontaktiert, sobald Sie an der Reihe sind. Eine weitere Kontaktaufnahme mit dem für Sie zuständigen Impfzentrum ist daher nicht erforderlich. Bitte verzichten Sie auch auf Nachfragen, da dies die Kapazitäten der Impfzentren belastet und zu Verzögerungen im Ablauf der Terminvereinbarungen führt.


Refugees Online WLAN: Umstellung auf kostenpflichtigen Voucherbetrieb

Wie uns der Verein Refugees Online e.V. mitteilt, ist im April in den dezentralen Unterkünften

  • Hurlach (Kolonie)
  • Landsberg (Iglingerstraße, Tauscher)
  • Utting (Seefelderhof)

eine Umstellung auf kostenpflichtigen Voucherbetrieb vorgesehen.

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Refugees Online e.V. betrieb das WLAN bislang ehrenamtlich und ohne finanzielle Unterstützung.
Aufgrund des Spendenrückgangs und gestiegener Kosten, ist der Weiterbetrieb nur durch Erhebung eines kleinen monatlichen Nutzungsbeitrages möglich.
Der Nutzungsbeitrag wird durch einen WiFi-Voucher beglichen.
Die WiFi-Voucher werden online verkauft. Es wurde hierzu ein Webshop unter buy-your-wifi-voucher.de eingerichtet.
Bezahlt werden die WiFi-Voucher mit PayPal oder über Guthabenkarten, so genannte PaySafeCards, die man in vielen Supermärkten, Postämtern und Tankstellen an der Kasse erwerben kann, sowie einen Auflade-Bon für ein Prepaid-Handy. Die PaySafeCard gibt es mit verschiedenen Wertguthaben (10, 25 und 50 Euro).
Näheres zur Nutzung siehe WLAN-Voucher


Hilfreiche Infos

Wohnung gesucht, Ausbildung zum Integrationsbeleiter:in, Selbsthilfe, Eins-zu-Eins-Touren, Social Summit

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  • Junges Geschwisterpaar aus Syrien (19J, 20J), seit 4 Jahren in Deutschland, gut integriert (Realschule, Wirtschaftsschule)
    sucht eine 2 Zi-Wohnung (Einlieger, Dachgeschoss) bis 650 Euro kalt, in Kaufering.
    Kontakt über die Integrationslotsin

  • Gesucht: Menschen aus osteuropäischen Ländern, die bereit sind, sich zu *Integrationsbegleiterinnen ausbilden* zu lassen.
    Insbesondere aus dem Kosovo, Russland, Ukraine brauchen wir derzeit Migrant
    innen, die als Kultur- und Sprachmittler*innen Brücken bauen können, z.B. für Elterngespräche an Schulen, Übersetzungen, Aufklärungsgespräche.
    Bei Interesse bitte bei der Integrationslotsin melden.

  • Selbsthilfe im Kontext Bürgerschaftlichen Engagagements, unter diesem Motto finden Sie unter: Einblick: Münchner Selbsthilfejournal viele gute Ideen und Initiativen, die bei bestehenden Problemen in Ihrem ehrenamtlichen Engagement hilfreich sein können.

  • Eins-zu-Eins-Touren mit A.L.M.
    Das A.L.M.-Projekt (Alpen.Leben.Menschen) bietet im Rahmen der erlaubten Möglichkeiten Eins-zu-Eins-Touren an.
    Dabei geht die/der A.L.M.-Tourenleiter:in mit einer weiteren Person bzw. Personen aus einem Haushalt in die Natur, macht einen Spaziergang oder eine kleine Wanderung. Einfach mal wieder bewegen, durchschnaufen und die Sorgen vergessen und ein schönes Naturerlebnis haben! Kostenlos.
    Bei Interesse bitte bei Anja Worschech melden: anja.worschech@alpenlebenmenschen.de .

  • Vormerken: Der Social Summit findet dieses Jahr am 10. Juni auch digital statt.
    Zeit | LOS! | Perspektiven für ein demokratisches Morgen ist das Thema, mit Prof. Karl-Rudolf Korte, Kevin Kühnert, Jochen Wegner und viele weiteren
    Vormerkungen sind unter: socialsummit.de/jetzt-vormerken möglich.

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