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Brief der Neuigkeiten Nr. 67 – CORONA - November 2021


03.12.21 - EZS    #272

Ehrenamt macht viele Menschen glücklich, hier Christiane v. B

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Ich wünsche Ihnen eine schöne Adventszeit und natürlich Gesundheit!

Herzliche Grüße aus dem Landratsamt

Stefanie v. Valta
M.A. - Integrationslotsin

Siehe Brief der Neuigkeiten 67 - CORONA Novemb... (pdf)

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Landratsamt Landsberg am Lech
Integration, Ausländerbehörde und Asylangelegenheiten Lechfeldstr. 120 - Zimmer 109
86899 Landsberg am Lech, Telefon: 08191/129-1398


Beiträge
01.12.21 Minister Herrmann bei der Konferenz der Integrations- und Ausländerbeauftragten der Bundesländer (#273)
01.12.21 Unsere Integration gelingt im Landkreis LL - Empowered by Ehrenamt (#274)
15.12.21 02.12.21 Sprache schafft Chancen – Einladung der Lagfa Bayern (#275)
02.12.21 Informationen über Corona mehrsprachig (#276)
02.12.21 Wohnung für afghanisches Filmemacher-Ehepaar gesucht. (#277)
03.12.21 Neue Kurse der Kolping-Akademie Weilheim (#278)


Minister Herrmann bei der Konferenz der Integrations- und Ausländerbeauftragten der Bundesländer

Bayern bundesweit Vorreiter bei der Integration - Bundesweit höchste Erwerbstätigenquote bei Migranten und niedrigste Ausländerarbeitslosigkeit

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Bayerns Innen- und Integrationsminister Joachim Herrmann hat heute in München bei der Konferenz der Integrations- und Ausländerbeauftragten der Bundesländer den Wert und die Leistungen der Menschen mit Migrationshintergrund in Bayern hervorgehoben:

"Viele Menschen mit ausländischen Wurzeln sind Leistungsträger. Ohne sie wäre Bayern um ein Vielfaches ärmer." Besonders an den Arbeitsmarktdaten lasse sich ablesen, wie Integration gelingt:
"Als Integrationsminister bin ich stolz auf die bundesweit höchste Erwerbstätigenquote von Menschen mit Migrationshintergrund in Bayern. Mit 74,5 Prozent sind wir Vorreiter in Deutschland."

Bundesweit könne Bayern mit 6,7 Prozent auch die niedrigste Ausländerarbeitslosenquote unter Migranten vorweisen.

Ziel der bayerischen Integrationspolitik ist nach Überzeugung des bayerischen Integrationsministers eine Kultur des Miteinanders und eine Kultur der Wertschätzung. "Integration sei eine Daueraufgabe, um alle Menschen in die Gesellschaft einzubeziehen und ihnen Teilhabe zu ermöglichen." Dies fördere der Freistaat Bayern mit vielfältigen Angeboten und Projekten. Herrmann weiter: "Die Konferenz leistet durch den länderübergreifenden Austausch einen wichtigen Beitrag zur Fortentwicklung der Integrationslandschaft in der Bundesrepublik Deutschland und ermöglicht neue Impulse."


Unsere Integration gelingt im Landkreis LL - Empowered by Ehrenamt

Teil 2 unserer Serie von gelungenen Integrationsbeispielen.
Vielen Dank an dieser Stelle für die Bereitschaft der Ehrenamtlichen und gut Angekommenen, uns teilhaben zu lassen.

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Mein Name ist Helga G., ich bin Koordinatorin im Helferkreis Schondorf am Ammersee.

Eine Ehrenamtliche, die ich sehr schätze, ist Frau Christiane v. B., seit 2015 betreut und arbeitet sie unermüdlich im Helferkreis mit. Unter andern hat sie sich um die ehrenamtliche Deutschbetreuung von Merhawi M. gekümmert und ihn dabei begleitet.

Hier nun seine Geschichte:
Herr Merhawi M. (heute 26) aus Eritrea kam 2015 mit weiteren Eritreern nach Schondorf. Alle wurden anfangs von ehrenamtlichen Deutschpaten begleitet, dann folgte ein EinsteigerDeutschkurs in Weilheim und später der Integrationskurs bei der VHS Kaufering/GS Geltendorf. Diesen Integrationskurs schloss Merhawi M. nur mit A2 ab.

Zur kurzen Erläuterung: Schwierigkeitsstufen im Deutschkurs:
Grundstufe A: Elementare Sprachverwendung (A1 und A2) - Mittelstufe B: Selbständige Sprachverwendung (B1 und B2)
Oberstufe C: Kompetente Sprachverwendung (C1: fortgeschrittenes Kompetenzniveau; C2: nahezu muttersprachliche Sprachbeherrschung)

Zeitgleich begann er zu arbeiten. Zuerst als Minijober bei der Gemeinde Schondorf. Er befreite Gehwege von Unkraut. Mit seiner gewissenhaften, bescheidenen, freundlichen und hilfsbereiten Art hat er sich "hochgearbeitet".

Im darauffolgenden Winter wurde er dem gemeindlichen Bauhof zugeteilt. Durch seinen Fleiß schaffte Merhawi M. es, dass sein Minijob in eine halbe Stelle und später in eine Vollzeitstelle umgewandelt wurde.

Inzwischen hat er, als Quereinsteiger, die Prüfung für den Integrationskurs erfolgreich abgeschlossen und zudem die Führerscheinprüfung bestanden. Er hat sich beim Stadtradeln beteiligt und mir, gerade erst, seine gefahrenen Kilometer mitgeteilt. Ich freue mich immer, wenn ich, unterwegs, Merhawi im Elektrofahrzeug der Gemeinde Schondorf fahren sehe.

Ehrenamt macht viele Menschen glücklich (Frau Christiane v. B.)

Als fester Mitarbeiter unterstützt er den Hausmeister, der sich um die gemeindlichen Liegenschaften kümmert. Er fand eine kleine Gemeindewohnung und kümmert sich auch in diesem Haus gerne um kleinere Hausmeistertätigkeiten.

Er hat sich beim Stadtradeln beteiligt und mir, gerade erst, seine gefahrenen Kilometer mitgeteilt. Ich freue mich immer, wenn ich, unterwegs, Merhawi im Elektrofahrzeug der Gemeinde Schondorf fahren sehe.

Christiane v. B. betreute zusammen mit anderen Ehrenamtlichen das Schondorfer Sprachcafé, in dem die Geflüchteten in den ersten Jahren außerhalb des regulären Unterrichts die Sprache üben und vor allem Alltagsfragen besprechen konnten. Das war auch für Merhawi M. ein wichtiger Treffpunkt. Frau v. B. ist auch heute noch Ansprechpartnerin für viele unterschiedliche Herausforderungen der Immigranten.


15.12.21 16:00     02.12.21 - EZS    #275

Sprache schafft Chancen – Einladung der Lagfa Bayern

„Rückblick und Ausblick: Was passierte im letzten und was bringt das neue Jahr im freiwilligen Engagement für Menschen mit Flucht- und Migrationshintergrund?“

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Wann? Mittwoch, den 15.12.2021 von 16:00 Uhr bis 18:30 Uhr

Wo? Zoom – den Zugangslink erhalten Sie nach erfolgreicher Anmeldung

Partner? Freiwilligen-Zentrum „Auf geht’s!“, Garmisch-Partenkirchen

Wer? Diese Veranstaltung richtet sich explizit an alle, die im Asyl- und Flüchtlingsbereich tätig sind und wir möchten daher Freiwillige wie Hauptamtliche (Landratsämter, Kommunen, Politik, Freiwilligenagenturen, Asylsozialberatung und -koordination, Wohlfahrtsverbände, Erwachsenenbildung, etc.) gleichermaßen einladen.

Was? In diesem außergewöhnlichen Erfahrungsaustausch möchten wir gemeinsam dieses Jahr Revue passieren lassen. Ein weiteres Jahr Pandemie, ein weiteres Jahr geprägt von Lockdowns und Beschränkungen. Was haben wir in unserer Arbeit für Menschen mit Flucht- und Migrationshintergrund erlebt? Was ist gut gelaufen und was nicht? Hat sich unsere Arbeit verändert? Auch möchten wir einen Ausblick in das neue Jahr wagen. Was haben wir aus dem Jahr 2021 gelernt? Was möchten wir mitnehmen und was lieber nicht? Worauf freuen wir uns besonders? Gemeinsam mit der Referentin gehen Sie diesen und weiteren Fragen auf den Grund.

Anmeldung hier . Näheres im Anhang.


Informationen über Corona mehrsprachig

Aktuelle Informationen über Corona in vielen Sprachen findet sich auf der MiMi –Seite (Das Gesundheitsprojekt mit Migranten für Migranten)


Wohnung für afghanisches Filmemacher-Ehepaar gesucht.

Näheres finden Sie im Anhang.


Neue Kurse der Kolping-Akademie Weilheim

finden Sie hier

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