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Asyl Landsberg Forum  (Aktuell: 65 letzte Beiträge: ) ***

Brief der Neuigkeiten Nr. 67 – CORONA - November 2021     



02.12.21 - EZS    #276

Aktuelle Informationen über Corona in vielen Sprachen findet sich auf der MiMi –Seite (Das Gesundheitsprojekt mit Migranten für Migranten)


15.12.21 16:00     02.12.21 - EZS    #275

„Rückblick und Ausblick: Was passierte im letzten und was bringt das neue Jahr im freiwilligen Engagement für Menschen mit Flucht- und Migrationshintergrund?“

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Wann? Mittwoch, den 15.12.2021 von 16:00 Uhr bis 18:30 Uhr

Wo? Zoom – den Zugangslink erhalten Sie nach erfolgreicher Anmeldung

Partner? Freiwilligen-Zentrum „Auf geht’s!“, Garmisch-Partenkirchen

Wer? Diese Veranstaltung richtet sich explizit an alle, die im Asyl- und Flüchtlingsbereich tätig sind und wir möchten daher Freiwillige wie Hauptamtliche (Landratsämter, Kommunen, Politik, Freiwilligenagenturen, Asylsozialberatung und -koordination, Wohlfahrtsverbände, Erwachsenenbildung, etc.) gleichermaßen einladen.

Was? In diesem außergewöhnlichen Erfahrungsaustausch möchten wir gemeinsam dieses Jahr Revue passieren lassen. Ein weiteres Jahr Pandemie, ein weiteres Jahr geprägt von Lockdowns und Beschränkungen. Was haben wir in unserer Arbeit für Menschen mit Flucht- und Migrationshintergrund erlebt? Was ist gut gelaufen und was nicht? Hat sich unsere Arbeit verändert? Auch möchten wir einen Ausblick in das neue Jahr wagen. Was haben wir aus dem Jahr 2021 gelernt? Was möchten wir mitnehmen und was lieber nicht? Worauf freuen wir uns besonders? Gemeinsam mit der Referentin gehen Sie diesen und weiteren Fragen auf den Grund.

Anmeldung hier . Näheres im Anhang.


01.12.21 - EZS    #274

Teil 2 unserer Serie von gelungenen Integrationsbeispielen.
Vielen Dank an dieser Stelle für die Bereitschaft der Ehrenamtlichen und gut Angekommenen, uns teilhaben zu lassen.

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Mein Name ist Helga G., ich bin Koordinatorin im Helferkreis Schondorf am Ammersee.

Eine Ehrenamtliche, die ich sehr schätze, ist Frau Christiane v. B., seit 2015 betreut und arbeitet sie unermüdlich im Helferkreis mit. Unter andern hat sie sich um die ehrenamtliche Deutschbetreuung von Merhawi M. gekümmert und ihn dabei begleitet.

Hier nun seine Geschichte:
Herr Merhawi M. (heute 26) aus Eritrea kam 2015 mit weiteren Eritreern nach Schondorf. Alle wurden anfangs von ehrenamtlichen Deutschpaten begleitet, dann folgte ein EinsteigerDeutschkurs in Weilheim und später der Integrationskurs bei der VHS Kaufering/GS Geltendorf. Diesen Integrationskurs schloss Merhawi M. nur mit A2 ab.

Zur kurzen Erläuterung: Schwierigkeitsstufen im Deutschkurs:
Grundstufe A: Elementare Sprachverwendung (A1 und A2) - Mittelstufe B: Selbständige Sprachverwendung (B1 und B2)
Oberstufe C: Kompetente Sprachverwendung (C1: fortgeschrittenes Kompetenzniveau; C2: nahezu muttersprachliche Sprachbeherrschung)

Zeitgleich begann er zu arbeiten. Zuerst als Minijober bei der Gemeinde Schondorf. Er befreite Gehwege von Unkraut. Mit seiner gewissenhaften, bescheidenen, freundlichen und hilfsbereiten Art hat er sich "hochgearbeitet".

Im darauffolgenden Winter wurde er dem gemeindlichen Bauhof zugeteilt. Durch seinen Fleiß schaffte Merhawi M. es, dass sein Minijob in eine halbe Stelle und später in eine Vollzeitstelle umgewandelt wurde.

Inzwischen hat er, als Quereinsteiger, die Prüfung für den Integrationskurs erfolgreich abgeschlossen und zudem die Führerscheinprüfung bestanden. Er hat sich beim Stadtradeln beteiligt und mir, gerade erst, seine gefahrenen Kilometer mitgeteilt. Ich freue mich immer, wenn ich, unterwegs, Merhawi im Elektrofahrzeug der Gemeinde Schondorf fahren sehe.

Ehrenamt macht viele Menschen glücklich (Frau Christiane v. B.)

Als fester Mitarbeiter unterstützt er den Hausmeister, der sich um die gemeindlichen Liegenschaften kümmert. Er fand eine kleine Gemeindewohnung und kümmert sich auch in diesem Haus gerne um kleinere Hausmeistertätigkeiten.

Er hat sich beim Stadtradeln beteiligt und mir, gerade erst, seine gefahrenen Kilometer mitgeteilt. Ich freue mich immer, wenn ich, unterwegs, Merhawi im Elektrofahrzeug der Gemeinde Schondorf fahren sehe.

Christiane v. B. betreute zusammen mit anderen Ehrenamtlichen das Schondorfer Sprachcafé, in dem die Geflüchteten in den ersten Jahren außerhalb des regulären Unterrichts die Sprache üben und vor allem Alltagsfragen besprechen konnten. Das war auch für Merhawi M. ein wichtiger Treffpunkt. Frau v. B. ist auch heute noch Ansprechpartnerin für viele unterschiedliche Herausforderungen der Immigranten.


01.12.21 - EZS    #273

Bayern bundesweit Vorreiter bei der Integration - Bundesweit höchste Erwerbstätigenquote bei Migranten und niedrigste Ausländerarbeitslosigkeit

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Bayerns Innen- und Integrationsminister Joachim Herrmann hat heute in München bei der Konferenz der Integrations- und Ausländerbeauftragten der Bundesländer den Wert und die Leistungen der Menschen mit Migrationshintergrund in Bayern hervorgehoben:

"Viele Menschen mit ausländischen Wurzeln sind Leistungsträger. Ohne sie wäre Bayern um ein Vielfaches ärmer." Besonders an den Arbeitsmarktdaten lasse sich ablesen, wie Integration gelingt:
"Als Integrationsminister bin ich stolz auf die bundesweit höchste Erwerbstätigenquote von Menschen mit Migrationshintergrund in Bayern. Mit 74,5 Prozent sind wir Vorreiter in Deutschland."

Bundesweit könne Bayern mit 6,7 Prozent auch die niedrigste Ausländerarbeitslosenquote unter Migranten vorweisen.

Ziel der bayerischen Integrationspolitik ist nach Überzeugung des bayerischen Integrationsministers eine Kultur des Miteinanders und eine Kultur der Wertschätzung. "Integration sei eine Daueraufgabe, um alle Menschen in die Gesellschaft einzubeziehen und ihnen Teilhabe zu ermöglichen." Dies fördere der Freistaat Bayern mit vielfältigen Angeboten und Projekten. Herrmann weiter: "Die Konferenz leistet durch den länderübergreifenden Austausch einen wichtigen Beitrag zur Fortentwicklung der Integrationslandschaft in der Bundesrepublik Deutschland und ermöglicht neue Impulse."


Brief der Neuigkeiten Nr. 65 – CORONA - September 2021     

30.12.21     30.09.21 - EZS    #224

Nur noch wenige Geflüchtete schaffen es bis nach Bayern, Unterkünfte werden geschlossen, der Kontakt zu Geflüchteten ist wegen Corona eingeschränkt. Aber ist der Job, Geflüchtete auf dem Weg in diese Gesellschaft zu begleiten, denn wirklich getan?

Zur Aufzeichnung der Diskussion am 12.08.21, veranstaltet vom Bayerischen Flüchtlingsrat, mit Bettina Riep, Vorstand von UnserVETO, Lisa Hogger, Vorsitzende von Asyl im Oberland, Georg Schrenk, Vorsitzender der Flüchtlingshilfe in Dillingen


30.12.21     30.09.21 - EZS    #223

Aufgrund der ausgesetzten Abschiebungen nach Afghanistan teilt das Bayerische Staatministerium des Innern mit, dass nach Ablauf der Vorduldungszeit eine Ausbildungsduldung durch die Ausländerbehörden erteilt werden soll.
Dies betrifft insbesondere den Ausbildungsjahrgang 2021. Genaue Auskünfte erteilt die Ausländerbehörde.


30.12.21     30.09.21 - EZS    #222

Erneut hat Ende August dieses Jahres ein schweres Erdbeben das ohnehin gebeutelte Haiti erschüttert. Die Bereitstellung von Notunterkünften hatte danach oberste Priorität. „Die Katastrophe hat Menschen getroffen, die eh schon aufgrund von Ernährungsunsicherheit auf humanitäre Hilfe angewiesen sind“, sagt Weber. „Ihre Lage hat sich weiter verschlechtert.
Die Kauferinger Hilfsorganisation LandsAid leistet hier gemeinsam mit ihrer lokalen Partnerorganisation Saint Damien Hilfe und plant konkret den Bau von Notunterkünften für zunächst 16 Familien, also etwa 65 Personen, in Petite-Riviere-de-Nippes und Randel.
Helfen Sie uns, dass die Menschen wieder ein Zuhause bekommen. Helfen Sie uns, hier zu helfen.“
Hier zum Bericht Wieder ein Dach über dem Kopf


30.12.21     30.09.21 - EZS    #220

Zur Erinnerung: Die Frist zum Nachweis der Masernschutzimpfung ist bis zum 31.12.2021 verlängert worden. Seit dem 01.03.2020 gibt es eine Verpflichtung des Nachweises von Impfschutz gegen Masern in Gemeinschaftseinrichtungen.
Dies gilt auch für Ehrenamtliche in Gemeinschaftseinrichtungen für Asylbewerber. Das Bundesministerium für Gesundheit informiert unter Alles Wissenswerte zum Masernschutz mit Informationen in mehreren Sprachen, sowie auf Fragen und Antworten zum Masernschutzgesetz


30.12.21     30.09.21 - EZS    #219

Die Ansprechpartner*innen im Sachgebiet Integration, Ausländerbehörde und Asylangelegenheiten haben sich geändert.
Hier ist die aktualisierte Liste mit allen Durchwahlen und E-Mail-Adressen.

Einfacher und schneller, keine unnötigen Besuche und somit eine Verkürzung bei der Bearbeitung Ihrer Anliegen erreichen Sie am schnellsten online über Termine reservieren


Brief der Neuigkeiten Nr. 62 – CORONA - Juni 2021     

01.12.21     30.06.21 - Stefaniev    #181

Wir suchen Teilnehmer:innen aus Süd-Ost und Ost-Europa für die Ausbildung zum/zur Integrationsbegleiter:in.

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41 Migrant*innen aus 20 Nationen übersetzen mittlerweile in 26 Sprachen Elterngespräche, Aufklärungsgespräche, informieren und betreuen ehrenamtlich gelingende Integration im Landkreis Landsberg am Lech. Die Nachfrage ist hoch.

Damit diese Erfolgsgeschichte weitergehen kann, suchen wir für die im Herbst startende neue Ausbildung noch Interessierte. Falls Sie jemanden kennen, der hier schon gut angekommen ist, dann bitte Kontakt an die Integrationslotsin.


Brief der Neuigkeiten Nr. 60 – CORONA - April 2021     

02.05.21 - Stefaniev    #135

Um die persönlichen Kontakte zu minimieren, schränkt das Landratsamt Landsberg am Lech, auch an allen Außenstellen, den Publikumsverkehr weiterhin ein.

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Persönliche Vorsprachen im Landratsamt und in allen Außenstellen sind nach wie vor nur nach vorheriger Terminvereinbarung möglich.

Die Öffnungszeiten bleiben bestehen, die telefonische Erreichbarkeit, oder der Email Kontakt ist weiterhin uneingeschränkt möglich.

Das Amt für Integration, Ausländerbehörde und Asylangelegenheiten erreichen Sie

  • telefonisch unter 08191/ 129 – 1383 bzw. 08191/ 129 – 1385 oder
  • per E-Mail an Auslaenderamt@lra-ll.bayern.de.

Tipp: Gerade am Vormittag verzeichnet das Amt für Integration, Ausländerbehörde und Asylangelegenheit ein starkes Anrufaufkommen.
Wir stehen auch in der Zeit von Mo.-Mi. 14:00–16:00 Uhr und Do. 14:00-18:00 Uhr
telefonisch für Anfragen und Terminreservierung für Sie zur Verfügung.


02.05.21 - Stefaniev    #136

Die IOM (International Organization for Migration) bietet inzwischen zu Returning from Germany Beratungen (ZIRF-Counseling) im Heimatland per WhatsApp an.
Hier Kontakt-Infos zu Pakistan, David aus Ghana und Jude aus Nigeria.



02.05.21 - Stefaniev    #138

für gewerblich-technische Berufe, für Beschäftigte, Auszubildende ebenso wie für Arbeitssuchende. siehe Kursinformationen

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Dieser neue Kurs wird durch das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge gefördert und hat eine anwendungsorientierte und berufspraktische Sprachförderung zum Ziel.

Er ist für Personen in gewerblich-technischen Berufen geeignet, für Beschäftigte, Auszubildende ebenso wie für Arbeitssuchende.

Die Teilnehmer müssen über das Sprachniveau B1 verfügen. Liegt kein aktuelles Zertifikat vor (nicht älter als 6 Monate), führen wir einen Einstufungstest durch.

Dieser Kurs findet in Teilzeit als Abendkurs statt, so dass er neben einer Beschäftigung oder Ausbildung absolviert werden kann.

Grundsätzlich bietet das BIB diesen Kurs auch in Vollzeit an oder konzipiert ihn dem Weiterbildungsbedarf entsprechend. Näheres finden Sie in der Anlage.


02.05.21 - Stefaniev    #139

Die ArrivalNews ist eine Zeitung in einfachem Deutsch und richtet sich an Menschen, die neu in Deutschland sind oder Deutsch lernen wollen.

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Sie erscheint monatlich in einer überregionalen Ausgabe und mit Lokalteilen für die Regionen rund um München, Stuttgart, Köln/Düsseldorf, Frankfurt (Main) und Hamburg.


02.05.21 - Stefaniev    #140

Falls Sie ehrenamtlich in der Integration im Landkreis Landsberg am Lech tätig sind und sich impfen lassen wollen, können Sie eine Bestätigung Ihres ehrenamtlichen Engagements bei der Integrationslotsin beantragen. Damit kommen Sie in die Gruppe der Priorität 2.


02.05.21 - Stefaniev    #131

Nachfolge für Bianca Dittrich in der Flüchtlings- und Integrationsberatung im Bayerischen Roten Kreuz

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Hallo, mein Name ist Christina Schlichting.

Ich habe am 29.03.2021 die Nachfolge für Bianca Dittrich in der Flüchtlings- und Integrationsberatung im Bayerischen Roten Kreuz angetreten.
Frau Dittrich befindet sich in Mutterschutz und wird danach noch in Elternzeit gehen. Ich werde sie solange vertreten und übernehme sowohl ihre Unterkünfte und Klienten, wie auch ihre Telefon- und Handynummer.

Aufgrund von Corona kann ich momentan keine Sprechstunden in den Unterkünften anbieten, bin aber im Büro des BRK sowie telefonisch und per E-Mail zu erreichen.

Meine Kontaktdaten lauten:
Telefonnummer: 08191 918853, Handynummer: 0159 04365993 (auch WhatsApp)
E-Mail-Adresse: schlichting@kvlandsberg.brk.de

Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit Ihnen.
Mit besten Grüßen,
Christina Schlichting
Sozialarbeiterin M.A.


02.05.21 - Stefaniev    #132

mein Name ist Cenin Yasar. Ich habe im März angefangen bei der Diakonie Oberland in der Flüchtlings- und Integrationsberatung zu arbeiten.

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Hallo, mein Name ist Cenin Yasar.

Ich habe im März angefangen, bei der Diakonie Oberland in der Flüchtlings- und Integrationsberatung zu arbeiten.
Frau Hüsken ist nun in Rente gegangen und ich bin im weitesten Sinne Ihre Nachfolgerin.

Da Frau Hüsken kurz vor der Rente stand, war ihre Stelle etwas anders organisiert und sie war sehr intensiv in das Themengebiet des Familiennachzugs eingebunden, was ich nun nicht mehr bin.
Ich durfte die Unterkünfte in Penzing (Kauferingerstr.96 A-F) und die Unterkunft in der Spitalfeldstr.9 in Landsberg übernehmen.

Aufgrund organisatorischer Umstände biete ich momentan eine Sprechstunde vor Ort nur für die Klienten in Penzing an. Ansonsten bin ich im Büro der Herzogsägmühle, wie auch telefonisch und per E-Mail zu erreichen.

Meine Kontaktdaten lauten:
Telefonnummer: 0881-929174, Handynummer: 0157 50489031
E-Mail-Adresse: yasar@diakonie-oberland.de
Büro der Herzogsägmühle: Katharinenstr. 47, Landsberg

Ich arbeite auch mit einer halben Stelle in Weilheim. Sie können mich gerne auch dort im Büro erreichen:
Telefonnummer: 0881-929174
Adresse: Am Öferl 8, 82362 Weilheim i.OB

Ich freue mich auf eine gute Zusammenarbeit mit Ihnen!

Mit besten Grüßen
Cenin Yasar
Erziehungs- und Bildungswissenschaftlerin M.A


02.05.21 - Stefaniev    #134

für den Zeitraum zwischen Januar und einschließlich Juni 2021 im Mai
eine einmalige Sonderzahlung von 150,00 € .

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Am 17.03.2021 wurde das sog. Sozialschutzpaket III verkündet. Es trat zum 01.04.2021 in Kraft.

Unter anderem erhalten alle erwachsene Personen, die nach dem AsylbLG leistungsberechtigt sind,
aufgrund der ihnen durch die COVID-19-Pandemie entstehenden Mehraufwendungen
für den Zeitraum zwischen Januar und einschließlich Juni 2021 im Mai
eine einmalige Sonderzahlung von 150,00 € .

Die Auszahlung erhalten alle nach dem AsylbLG-Leistungsberechtigten,

  • die im Mai 2021 leistungsberechtigt sind,
  • deren Regelsatz sich nach der Regelbedarfsstufe 1, 2 oder 3 der Anlage zu § 28 SGB XII bestimmt und
  • bei denen kein Einkommen in Form von Kindergeld berücksichtigt wird.

Keinen Anspruch auf die Einmalzahlung haben

  • Ausländer, die nur vor und/oder nur nach Mai 2021 leistungsberechtigt nach dem AsylbLG sind.
  • AsylblG-Leistungsberechtigte, die im Mai nicht in Regelbedarfsstufe 1-3 fallen. Der Ort der Unterbringung ist nicht entscheidend.

Bei Empfängern der 150 Euro Sonderzahlung ist im Mai und Juni grundsätzlich kein Raum für einen Sonderbedarf im Zusammenhang mit Corona, da die Leistungsberechtigten ihren Bedarf selbst decken können.

Für die Monate Juli/ August ist derzeit der erneute Versand von FFP-2-Masken an AsylbLG-Leistungsberechtigte vorgesehen.



Brief der Neuigkeiten Nr. 59 – CORONA - März 2021     

31.03.21 - Stefaniev    #74

Wie uns der Verein Refugees Online e.V. mitteilt, ist im April in den dezentralen Unterkünften

  • Hurlach (Kolonie)
  • Landsberg (Iglingerstraße, Tauscher)
  • Utting (Seefelderhof)

eine Umstellung auf kostenpflichtigen Voucherbetrieb vorgesehen.

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Refugees Online e.V. betrieb das WLAN bislang ehrenamtlich und ohne finanzielle Unterstützung.
Aufgrund des Spendenrückgangs und gestiegener Kosten, ist der Weiterbetrieb nur durch Erhebung eines kleinen monatlichen Nutzungsbeitrages möglich.
Der Nutzungsbeitrag wird durch einen WiFi-Voucher beglichen.
Die WiFi-Voucher werden online verkauft. Es wurde hierzu ein Webshop unter buy-your-wifi-voucher.de eingerichtet.
Bezahlt werden die WiFi-Voucher mit PayPal oder über Guthabenkarten, so genannte PaySafeCards, die man in vielen Supermärkten, Postämtern und Tankstellen an der Kasse erwerben kann, sowie einen Auflade-Bon für ein Prepaid-Handy. Die PaySafeCard gibt es mit verschiedenen Wertguthaben (10, 25 und 50 Euro).
Näheres zur Nutzung siehe WLAN-Voucher


31.03.21 - Stefaniev    #75

Wohnung gesucht, Ausbildung zum Integrationsbeleiter:in, Selbsthilfe, Eins-zu-Eins-Touren, Social Summit

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  • Junges Geschwisterpaar aus Syrien (19J, 20J), seit 4 Jahren in Deutschland, gut integriert (Realschule, Wirtschaftsschule)
    sucht eine 2 Zi-Wohnung (Einlieger, Dachgeschoss) bis 650 Euro kalt, in Kaufering.
    Kontakt über die Integrationslotsin

  • Gesucht: Menschen aus osteuropäischen Ländern, die bereit sind, sich zu *Integrationsbegleiterinnen ausbilden* zu lassen.
    Insbesondere aus dem Kosovo, Russland, Ukraine brauchen wir derzeit Migrant
    innen, die als Kultur- und Sprachmittler*innen Brücken bauen können, z.B. für Elterngespräche an Schulen, Übersetzungen, Aufklärungsgespräche.
    Bei Interesse bitte bei der Integrationslotsin melden.

  • Selbsthilfe im Kontext Bürgerschaftlichen Engagagements, unter diesem Motto finden Sie unter: Einblick: Münchner Selbsthilfejournal viele gute Ideen und Initiativen, die bei bestehenden Problemen in Ihrem ehrenamtlichen Engagement hilfreich sein können.

  • Eins-zu-Eins-Touren mit A.L.M.
    Das A.L.M.-Projekt (Alpen.Leben.Menschen) bietet im Rahmen der erlaubten Möglichkeiten Eins-zu-Eins-Touren an.
    Dabei geht die/der A.L.M.-Tourenleiter:in mit einer weiteren Person bzw. Personen aus einem Haushalt in die Natur, macht einen Spaziergang oder eine kleine Wanderung. Einfach mal wieder bewegen, durchschnaufen und die Sorgen vergessen und ein schönes Naturerlebnis haben! Kostenlos.
    Bei Interesse bitte bei Anja Worschech melden: anja.worschech@alpenlebenmenschen.de .

  • Vormerken: Der Social Summit findet dieses Jahr am 10. Juni auch digital statt.
    Zeit | LOS! | Perspektiven für ein demokratisches Morgen ist das Thema, mit Prof. Karl-Rudolf Korte, Kevin Kühnert, Jochen Wegner und viele weiteren
    Vormerkungen sind unter: socialsummit.de/jetzt-vormerken möglich.


31.03.21 - Stefaniev    #72

Auf der Seite von EFI-Landsberg (Erfahrungswissen für Initiativen) besteht nun die Möglichkeit neue Ideen und Kommentare zu den Berichten zu posten, einen Gastzugang für Ehrenamtliche im Landkreis kann man hier anfordern.


31.03.21 - Stefaniev    #73

Das Robert-Koch-Institut bietet allen Migrant*innen umfassende Informationen zu den geplanten Impfungen in ihrer Sprache an, näheres finden Sie hier: Aufklärungsmerkblatt zur COVID-19-Impfung mit mRNA-Impfstoff in verschiedenen Sprachen

In jedem Fall wird empfohlen sich für die Impfung registrieren zu lassen: Online-Registrierungssystem

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Bitte beachten Sie: Sie müssen sich nur einmal registrieren und werden automatisch kontaktiert, sobald Sie an der Reihe sind. Eine weitere Kontaktaufnahme mit dem für Sie zuständigen Impfzentrum ist daher nicht erforderlich. Bitte verzichten Sie auch auf Nachfragen, da dies die Kapazitäten der Impfzentren belastet und zu Verzögerungen im Ablauf der Terminvereinbarungen führt.


30.03.21 - Stefaniev    #70

Für im Ausland lebende Afghanen, die keine Verwandten in Afghanistan haben, hat sich das Verfahren zur Beantragung einer Tazkira erleichtert.

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Betroffene Afghanen können nun zwei beglaubigte Tazkiras von Afghanen, die in Deutschland leben, nehmen und mit diesen den Antrag stellen.
Ist das Formular abgeschickt, dann müssen die Betroffenen warten, bis sie vom Konsulat angerufen werden.

Ebenso ist es möglich, über das Portal andere Probleme zu lösen:

  • Tazkira vorhanden, aber nicht beglaubigt,
  • die Tazkira hat kein Foto,
  • Name, Alter, Geburtsort nicht richtig auf Tazkira,
  • Eintragung Nachname.

Das Portal finden Sie hier econsulate.nsia.gov.af


30.03.21 - Stefaniev    #71

Der Landkreis Landsberg hat 120.723 Einwohner und 1.620 Flüchtlinge in 50 Unterkünften.
Minister Hermann: "Wir werden die bayerische Politik der Humanität und Ordnung konsequent fortführen"

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  • 120.723 Einwohner Landkreis Landsberg am Lech (Stand: 30.06.2020)
  • 50 Asylunterkünfte (1x GU, 49 x dezentral)
    GU = Gemeinschafts-Unterkunft der Regierung von Oberbayern
  • 1.620 Flüchtlinge leben im Landkreis Landsberg derzeit
    Unter dem Begriff „Flüchtling“ wird die Anzahl der Personen genannt, welche im Landkreis über ein humanitäres Aufenthaltsrecht verfügen oder sich im Status des laufenden Asylverfahrens befinden bzw. die Abschiebung derzeit ausgesetzt ist (Duldung).
  • 747 Flüchtlinge in Asylunterkünften im Landkreis
    (GU: 74, dezentral: 673)
  • Bei 377 Asylbewerbern läuft das Verfahren noch
  • 212 sind ausreisepflichtig und haben einen Duldungsstatus
  • 158 Personen gelten als „Fehlbeleger“ in den dezentralen Unterkünften
  • Asylunterkünfte bestehen in den Landkreiskommunen
    Landsberg am Lech, Kaufering, Dießen, Utting, Geltendorf, Hurlach, Penzing, Scheuring, Prittriching, Fuchstal, Greifenberg, Pürgen, Eresing, Vilgertshofen, Windach, Schöffelding

Aus welchen Ländern (prozentual) kommen die anerkannten Flüchtlinge? Aus welchen Ländern kommen die im Schwebezustand und aus welchen die Ausreisepflichtigen?

  • Anerkannte Flüchtlinge aus:
    Syrien, Eritrea, Afghanistan, Nigeria, Somalia
  • Flüchtlinge im Schwebezustand aus:
    Eritrea, Nigeria, Tansania, Mali, Äthiopien, Kongo, Uganda, Somalia, Iran, Irak, Afghanistan, Pakistan, Ukraine
  • Ausreisepflichtig aus: Nigeria, Eritrea, Äthiopien, Somalia, Mali, Iran, Irak, Afghanistan
  • 210 Personen sind Zuweisungen im Jahr 2020 (überwiegend Familienverbände):
    Herkunft: Afrika, Ukraine
  • Zuweisungssituation für 2021: Landkreis erfüllt seine Quote derzeit nicht.
    Zur vollständigen Quotenerfüllung ist mit einer weiteren Zuweisung von 120 Personen zu rechnen.
    Bis Ende März wurden 19 Personen zugewiesen.
  • Familiennachzug: Aktuell verstärkter Zugang zu spüren.
    Referenzpersonen müssen dringend frühzeitig nach Wohnraum suchen.
    LRA LL hat keine geeigneten Plätze für Familien mehr auf Vorrat.

Asyl-Jahresbilanz für Bayern

  • Der Trend zu einer deutlich sinkenden Anzahl neuer Asylanträge hat sich 2020 weiter fortgesetzt.
    Mit 12.346 neuen Asylanträgen in Bayern erfolgte das vierte Jahr in Folge ein Rückgang.
    Dem standen 9.556 Aufenthaltsbeendigungen gegenüber, darunter rund 8.000 freiwillige Ausreisen.
    "Diese Zahlen sind zwar auch vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie zu sehen.
    Dennoch spricht die Asylbilanz 2020 eine deutliche Sprache: Migrationsteuerung gelang in Bayern auch in diesen schwierigen Zeiten"
    , sagte Bayerns Innen- und Integrationsminister Joachim Herrmann bei der Vorstellung der Asyl-Jahresbilanz zusammen mit dem Präsidenten des Landesamts für Asyl und Rückführungen Axel Ströhlein.
    „Sowohl die Herausforderungen der Corona-Pandemie bei der Rückführung wie auch bei der Betreuung und Unterbringung meistern wir erfolgreich.
    Wir werden die bayerische Politik der Humanität und Ordnung konsequent fortführen"
    , betonte der Minister und ergänzte: "Unser Ziel ist zudem weiterhin ein gerechteres, krisensicheres und nachhaltiges Gemeinsames Europäisches Asylsystem, wie vom Bund angestoßen."
  • Der Minister wies daraufhin, dass rund 27 Prozent der Asylerstanträge auf in Deutschland geborene Kinder entfielen, die jünger als ein Jahr sind: "Dies bedeutet, dass wir in Bayern rund 9.000 wirklich einreisende Antragsteller hatten."
    Zu den Hauptherkunftsländern der Asylbewerber in Bayern zählten Syrien, gefolgt vom Irak, Afghanistan, Nigeria und der Republik Moldau.
    Insgesamt erhielten 35,7 Prozent der Antragsteller in Bayern vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge einen Schutzstatus.
  • Der Minister zeigte sich weiterhin erfreut, dass besonders die Ausbildungsduldung als Teil der 3+2-Regelung offensiv in Bayern umgesetzt wird.
    "Im Freistaat wurden 2020 1.133 Ausbildungsduldungen erteilt - das sind mit Abstand mehr als in jedem anderen Bundesland. Damit bauen wir unsere bereits seit 2019 bestehende Spitzenposition noch weiter aus," erklärte der Minister.
  • Quelle: Pressestelle des Innenministeriums v. 22.03.2021

Brief der Neuigkeiten Nr. 58 – CORONA - Februar 2021     

01.03.21 - Stefaniev    #36

Das vhs-Lernportal bietet kostenfreie Apps fürs Deutsch-Lernen.
Mit den Apps können Lernende alle Funktionen der Deutschkurse auch offline auf ihrem Smartphone nutzen.


01.03.21 - Stefaniev    #37

Einen Trailer und weitere Infos finden Sie hier: Wir sind jetzt hier

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Als 2015 mehr als 800.000 Geflüchtete nach Deutschland kamen, waren sie die Angstgegner aller Integrationsskeptiker_innen: Junge Männer, die allein aus Syrien oder Afghanistan, aus Somalia, Eritrea oder dem Irak nach Deutschland kamen.

Sieben junge Männer erzählen in die Kamera vom Ankommen in Deutschland – von lustigen und beglückenden Momenten und von Momenten tiefster Verzweiflung, von ihren Ängsten und wie sie mit ihnen umgegangen sind, von Rassismus und von der Liebe.


01.03.21 - Stefaniev    #38

Einen Beitrag über den Film Kabul, City in the Wind, dessen Vorführung im Rahmen des Globalen Filmherbst (verschoben vom November 2020) noch nicht stattfinden konnte, in "Titel, Thesen und Temperamente" in der ARD finden Sie hier. Der Film kommt so bald wie möglich nach Landsberg.


01.03.21 - Stefaniev    #29

Die Bundesagentur für Arbeit (BA) hat am 1. Feb. 2021 festgestellt, dass unter Umständen rückwirkend ab Jan. 2021 Kosten für digitale Endgeräte in Höhe von bis zu 350 € übernommen werden.


Siehe
Bestätigung zur Vorlage beim Jobcenter... (docx)
... weiter    

Die Bundesagentur für Arbeit (BA) hat in einer am 1. Feb. 2021 herausgegebenen Weisung festgestellt,

  • dass rückwirkend ab Jan. 2021
  • ein Anspruch auf Übernahme der Kosten für digitale Endgeräte
    • in Höhe von bis zu 350 € im SGB II besteht,
  • wenn diese für das Homeschooling benötigt, aber nicht von den Schulen bereitgestellt, werden.

Grundsätzlich seien alle Schülerinnen und Schüler bis zur Vollendung des 25. Lebensjahrs, die eine allgemein- oder berufsbildende Schule besuchen, berechtigt, diesen Anspruch geltend zu machen. Berechtigt sind zudem Schülerinnen und Schüler, die eine Ausbildungsvergütung erhalten.

Die Leistungsberechtigten müssen beim Jobcenter dazu einen Antrag stellen und nachweisen, dass es anderweitig keine Kostenerstattung bzw. Sicherstellung des Bedarfes gibt.

Die Höhe des Zuschusses ist im Einzelfall (soweit vorhanden) auf der Grundlage der schulischen Vorgaben zu ermitteln und sollte im Regelfall den Gesamtbetrag von 350,00 EUR je Schülerin oder Schüler für alle benötigten Endgeräte (z. B. Tablet/PC jeweils mit Zubehör) nicht übersteigen.

Die Regelung greift zum 1. Januar 2021, so dass entsprechende Kosten auch rückwirkend geltend gemacht werden können.

Um den Anspruch zu erhalten, bedarf es eines Antrages und eines Nachweises der Schule über die Notwendigkeit der digitalen Endgeräte.

Voraussetzung für den Anspruch ist, dass kein Gerät für die Schülerin oder den Schüler vorhanden, oder ein vorhandenes nicht (mehr) benutzbar ist und die Schule keines zur Verfügung stellen kann.

Der Anspruch auf ein digitales Endgerät besteht übrigens pro Kind und nicht nur pro Haushalt.

In der Anlage finden Sie einen entsprechenden Entwurf, den Sie sich ausdrucken können.


01.03.21 - Stefaniev    #30

Das Bayerische Staatsministerium des Innern, für Sport und Integration bittet alle Haupt- und Ehrenamtlichen
um Kenntnisnahme dieser wesentlichen Maßnahmen und Neuregelungen im Bereich Asyl und Integration.

Es geht um Themen wie Sprach und Integrationskurse, nächtliche Ausgangsbeschränkungen, Maskenpflicht und humanitäre Aufnahmen aus Griechenland. Den Brief finden Sie im Anhang.


Siehe
15. Infobrief vom 18. Februar 2021 (pdf)

01.03.21 - Stefaniev    #31

Erwerbstätigkeit muss spätestens am dritten Tag gemeldet werden.

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Das Landratsamt Landsberg weist nochmals ausdrücklich darauf hin,

  • dass Leistungsberechtige nach dem AsylbLG (Asylbewerberleistungsgesetz),
  • die eine unselbständige oder selbständige Erwerbstätigkeit aufnehmen,
  • dies spätestens am dritten Tag nach Aufnahme der Erwerbstätigkeit
  • dem Amt für Integration, Ausländerbehörde und Asylangelegenheiten / Fachbereich BürgerService zu melden haben.

Sie können damit nicht nur unnötige Überzahlungen vermeiden, vielmehr stellt ein Fehlverhalten eine Ordnungswidrigkeit dar, welche mit einer Geldbuße bis zu fünftausend Euro geahndet werden kann (§§ 8a, 13 AsylbLG).

Sofern eine Erwerbstätigkeit endet ist es ebenso für Leistungsberechtigte empfehlenswert

  • dies umgehend dem Amt für Integration, Ausländerbehörde und Asylangelegenheiten / Fachbereich BürgerService
  • unter Vorlage des Kündigungsschreibens, des letzten Arbeitsvertrages, der Kontoauszüge der letzten drei Monate
    (Auszahlungen können im Verwendungstext geschwärzt werden, nicht im Betrag.
    Einnahmen dürfen nicht unkenntlich gemacht werden) anzuzeigen.

Wir bitten um dringende Beachtung


01.03.21 - Stefaniev    #32

Während des Asylverfahrens werden Unterkunft, Haushaltsenergie und evtl auch die Verpflegung zur Verfügung gestellt.

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Der Freistaat Bayern stellt Asylbewerbern für die Dauer ihres Asylverfahrens

  • die Unterkunft, Haushaltsenergie und in machen Unterkünften auch die Verpflegung
  • im Rahmen des Asylbewerberleistungsgesetzes (AsylbLG)
  • als Sachleistung zur Verfügung.

Leistungsberechtigte nach dem AsylbLG, die über Einkommen/ Vermögen verfügen,
sind unter Berücksichtigung ihres Einkommens/Vermögens verpflichtet,
die Kosten für Unterkunft, Haushaltsenergie und ggf. Verpflegung in der Asylunterkunft zu erstatten
(§ 7 Abs. 1 Satz 3 AsylbLG/ § 22 Abs. 2 DVAsyl).
Eine Übernahme durch das JobCenter ist gesetzlich ausgeschlossen, eine Übernahme durch das Sozialamt sieht das AsylbLG ebenfalls nicht vor.

Durch die einkommens- bzw. vermögensabhängige Berechnung ist eine Überforderung der Asylbewerber allerdings ausgeschlossen.

Falls der Kostenschuldner nicht in der Lage ist, die Kosten in einem Betrag zu begleichen, kann bei Vorliegen der Voraussetzungen Stundung/ Ratenzahlung durch die zGAST eingeräumt werden.


01.03.21 - Stefaniev    #33

Sehr geehrte Damen und Herren, ich bitte Sie um Mithilfe bei einer aktuellen Forschungsarbeit zu den Auswirkungen der Corona-Pandemie.

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Ich komme ursprünglich aus Syrien. Ich lebe inzwischen in Augsburg und studiere seit Oktober 2018 dual Soziale Arbeit. Vorher habe ich zweieinhalb Jahre für die Diakonie Augsburg gearbeitet.

Ich bitte Sie um Mithilfe bei einer aktuellen Forschungsarbeit, die ich im Rahmen des Fachs „Bürgerschaftliches Engagement“ für die Duale Hochschule Heidenheim durchführe.

Unter folgendem Link: https://www.survio.com/survey/d/K9O6A3P4X6W1O1A7A
habe ich einige Fragen an Sie gerichtet.

Es geht darum, die Veränderungen durch die Corona-Pandemie zu erfassen.

Ich wäre Ihnen für die Beantwortung der Umfrage bis 03.03.2021 dankbar.

Nähere Informationen erhalten Sie auf der Startseite der Befragung.

Ich danke Ihnen herzlich für Ihre Unterstützung und Mithilfe!

Alles Gute für Sie und Ihre Familien!
Mit freundlichen Grüßen Mohammad Sulaiman


01.03.21 - Stefaniev    #34

Die Merkblätter des Deutschen Grünen Kreuzes e.V., Marburg wurden in Kooperation mit dem Robert Koch-Institut entwickelt, um wie bei andern Impfstoffen über das Vakzin zu informieren.

Sie finden die Merkblätter auf der Seite des Robert-Koch-Instituts in 20 Sprachen unter

Die Merkblätter werden fortlaufend aktualisiert.


01.03.21 - Stefaniev    #35

Das Seminarprogramm "MPs 2030" unterstützt junge Neuzugewanderte dabei, in Politik und Zivilgesellschaft aktiv zu werden.


Siehe
Seminarangebot kostenlos für Neuzugewan... (pdf)
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In regelmäßig stattfindenden Wochenendseminaren beschäftigen sich die Teilnehmer*innen mit aktuellen Themen aus Politik und Zivilgesellschaft und entwickeln praktische Fähigkeiten, um eigene Projekte zu realisieren und sich in Parteien, sozialen Bewegungen, Vereinen etc. zu engagieren.

Das Programm richtet sich an junge Menschen im Alter von 18 bis 32 Jahren, die keine Staatsbürger*innen von EU-Mitgliedsstaaten sind und während der letzten zehn Jahre nach Deutschland gekommen sind.

Die Wochenendseminare finden in Berlin statt.
Fahrt- und Übernachtungskosten werden übernommen, sodass für die Teilnehmer*innen keine Kosten entstehen.

MPs 2030 wird von IMPACT – Civil Society Research and Development e.V. in Berlin umgesetzt
und durch den Asyl-, Migrations- und Integrationsfonds der EU sowie die Bundeszentrale für politische Bildung gefördert. In der Anlage finden Sie den Flyer.


Brief der Neuigkeiten Nr. 57 – CORONA - Januar 2021     

31.01.21 - Stefaniev    #943

LandsAid e.V. engagiert sich derzeit in der Türkei und versorgt syrische Geflüchtete ohne Geld und in selbst gebauten Lagern mit Essen.


Siehe
PM_LandsAid_Turkei_Izmir_Soforthilfe_Emp... (pdf)

31.01.21 - Stefaniev    #937

Das AWO-Mehrgenerationenhaus unterstützt die Bürgerinnen und Bürger auch während der 2. Welle der Pandemie, um die vorübergehenden Einschränkungen des Alltagslebens gut bewältigen zu können.

Wer Unterstützung benötigt oder sich nach Austausch sehnt, kann sich ebenso an das Mehrgenerationenhaus wenden wie Menschen, die gerne helfen wollen.


Siehe
Mehrgenerationenhaus bietet Unterstützu... (pdf)

31.01.21 - Stefaniev    #938

Die neue Statistik des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge für das Jahr 2020 ist erschienen.


Siehe
BAMF Statistik Asyl 2020 (pdf)

31.01.21 - Stefaniev    #939

Nach 29 Jahren in der Migrationsberatung geht Sabine Hüsken nun in den Ruhestand. Der ev. Gemeindeverein wird weiterhin durch Elke Puskeppeleit, Heike Roletscheck und Markus Schupp in der Flüchtlings- und Integrationsarbeit aktiv bleiben.


Siehe
Abschied Sabine Huesken - Aktuelles Flü... (pdf)

31.01.21 - Stefaniev    #940

Der Zugang zu Gemeinschaftsunterkünften ist auch für ehrenamtlich Engagierte unter Beachtung der allgemein gültigen Regelungen weiterhin erlaubt.
Ein Haushalt darf 1 Person zu Besuch empfangen.

Wie bisher: Besuche bitte bei der Integrationslotsin vor dem ersten Besuch anmelden, danach eigenständig eine Liste mit den Besuchsterminen führen.


31.01.21 - Stefaniev    #941

Der Flyer Von der Schule in den Beruf vom MigrantenElternNetzwerk Niedersachsen richtet sich an junge Neuzugewanderte und ihre Eltern und beantwortet Fragen rund um die Ausbildung. Verfügbar in Deutsch, Arabisch, Türkisch und Persisch.


31.01.21 - Stefaniev    #942

Geflüchtete können auf diesem Portal vom Allerweltshaus Köln gemeinsam Filme auswählen, schauen und diskutieren.

Cinema, Cinema! Refugee\'s Cinema Projekt Bitte weitersagen!




Brief der Neuigkeiten Nr. 56 – CORONA - Weihnachten 2020     

15.01.21 - Stefaniev    #890

In der Anlage finden Sie eine kleine Ideensammlung auf Englisch, was migrantische Familien und Einzelstehende während des Lockdown unternehmen können, ohne sich und andere zu gefährden.


15.01.21 - Stefaniev    #891

Einen medizinischen Guide in mehreren Sprachen finden Sie in der Anlage.


15.01.21 - Stefaniev    #892

Im Rahmen der Studie ReCAP – Culturally Adapted Psychotherapy for Refugees beginnen wir im Frühjahr ein Gruppenprogramm für Dari/Farsi-sprechende Männer an der Traumaambulanz der LMU.

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Die kulturell adaptierte Verhaltenstherapie richtet sich an Geflüchtete ab 18 Jahren mit hoher psychischer Belastung und beinhaltet u.A. Psychoedukation, Erlernen von Strategien zum Umgang mit schlechten Gedanken, Schlafproblemen, schlimmen Erinnerungen und niedergeschlagener Stimmung, und besteht aus 12 Sitzungen.

Teilnehmer aus vorherigen Gruppen konnten davon bereits stark profitieren!

Da diese Gruppentherapie im Rahmen einer Studie durchgeführt wird, erfolgt nach ausführlicher Diagnostik eine zufällige Zuteilung zur Therapiegruppe oder Verweis an andere Einrichtungen. Es gibt also keine Garantie für eine Therapie.

Wenn Sie Klienten haben, die dafür in Frage kämen,
bitten wir um Anmeldung unter recap@psy.lmu.de mailto: recap@psy.lmu.de.

Gerne beantworten wir auch Ihre Fragen per Mail oder zur telefonischen Sprechstund e mittwochs 11-12 Uhr.

Weihnachtliche Grüße M.Sc. Psych. Hannah Schumm
Koordination Projekt ReCAP 089/2180-2274 www.project-recap.de


14.01.21 - Stefaniev    #889

"Durch die Corona-Pandemie sind bei vielen Menschen Unsicherheiten entstanden. Extremisten aus allen Phänomenbereichen versuchen diese Ängste für ihre Ziele zu nutzen und durch die Verbreitung von Verschwörungsmythen und Falschmeldungen die Gesellschaft zu spalten." Hier werden eine Vielzahl an Initiativen, Maßnahmen und Präventionsprojekten vorgestellt: Aktion gegen Verschwörungsmythen


13.01.21 - Stefaniev    #885

Herr Staatsminister Joachim Herrmann und Herr Staatssekretär Eck wenden sich in diesem Jahr mit einem Weihnachtsbrief an Sie. Diesen finden Sie in der Anlage.


12.01.21 - Stefaniev    #879

Trotz der überraschenden Pandemie sind doch einige Projekte gestartet.

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So konnten z.B. durch die Initiative von Frau Soyer niederschwellige Deutsch-Kurse für Frauen angeboten werden, die wegen ihrer Kinder keine Möglichkeit zum Besuch eines BAMF Integrationskurses hatten. Herr Landrat Thomas Eichinger stellte dazu die Räumlichkeiten zur Verfügung.

Auch Seminare für den Erwerb des Mieterführerscheins wurden von der Integrationslotsin und Frau Brückner von der Herzogsägmühle für den hauswirtschaftlichen Teil durchgeführt, um Migrant*innen den Zugang zu Wohnungen zu erleichtern.

Die regelmäßigen Treffen der Ehrenamts-KoordinatorInnen und Integrationsbegleitenden wurden auf ein Minimum reduziert, zumindest konnte ein Vortrag zum Umgang mit traumatisierten Migrant*innen durchgeführt werden und anstelle des jährlichen Herbstfestes lud die Integrationslotsin im Namen von Herrn Landrat Thomas Eichinger die einzelnen Helferkreise zum Essen ein. Das kam sehr gut an und wird nach dem Lockdown auch noch weitergeführt.

17 neue Integrationsbegleitende konnten Ende September – Anfang Oktober auch noch ausgebildet werden. Insgesamt kann der Landkreis nun auf 41 Personen zählen, die in zwei Kulturen zu Hause zu sind und als Brückenbauer in über 20 Sprachen Eltern-, Konflikt- und Aufklärungsgespräche führen, aber auch zu Ämtern begleiten und bei der Wohnungssuche helfen.

Nach fast fünf Jahren hat sich die Stelle der Ehrenamts-Koordinatorin und späteren Integrationslotsin als Anlaufstelle für alle Nachfragen von Ehren- und Hauptamtlichen etabliert und verfügt über ein gutes Netzwerk, um auch in schwierigen Situationen schnelle Hilfe zu gewährleisten.

Der Brief der Neuigkeiten wird von der Integrationslotsin editiert und erschien dieses Jahr mit 12 Ausgaben. Er hat mittlerweile über 450 Leser*innen.

Bis auf weiteres bleibt der Kontakt zu den Ehrenamtlichen telefonisch und via E-Mail bestehen, zur Fort- und Weiterbildung lädt die Integrationslotsin regelmäßig zu Online-Seminaren ein.


12.01.21 - Stefaniev    #881

  • Kontakte vermeiden
  • Kontakte vermeiden
  • Kontakte vermeiden
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Der Lockdown lädt uns ein in die Stille zu gehen, da bekommt die „stade Zeit“ wieder ihren ursprünglichen Sinn zurück. Bleiben Sie zu Hause, telefonieren Sie mit Ihren Freunden oder treffen Sie sich via Zoom oder Whatsapp-Video-Anruf, das geht ganz leicht. Schöne Musik, ein gutes Buch oder ein langer Spaziergang, ein Brief, der schon lange geschrieben werden will, oder alte Traditionen aus den Rauhnächten wiederentdecken, all das kann Ihnen kleine Freuden bringen.


12.01.21 - Stefaniev    #878

die „stade Zeit“ bekommt in diesem Jahr wieder ihre Bedeutung zurück.
Vielleicht kann der Brief der Neuigkeiten Sie dabei mit folgenden Themen begleiten.

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Ich wünsche Ihnen Frohe Weihnachten, schöne Feiertage und viele schöne Momente im Neuen Jahr 2021
und darf mich für Ihre Lesetreue und Ihr Engagement für die Migrant*innen von Herzen bedanken.

Herzliche Grüße aus dem Landratsamt

Ihre
Stefanie v. Valta

M.A. - Integrationslotsin
Landratsamt Landsberg am Lech, Integration, Ausländerbehörde und Asylangelegenheiten
Lechfeldstr. 120 - Zimmer 109, 86899 Landsberg am Lech
Telefon: 08191/129-1398, Telefax: 08191/129-5398
E-Mail: Stefanie.vonValta@lra-ll.bayern.de
Internet: http://www.landkreis-landsberg.de


Brief der Neuigkeiten Nr. 55 – November 2020     

03.12.20 - Stefaniev    #787

Schlechte Bedingungen, fehlende Ressourcen, unzureichende medizinische Versorgung in den Flüchtlingslagern Thessalonikis – LandsAid plant Einsatzteams - siehe Anhang

... weiter    

Die Kauferinger Hilfsorganisation LandsAid plant ein medizinisches Hilfsprojekt in den Flüchtlingslagern Thessalonikis.
Projektleiterin Carola Gerhardinger war mit Ärztin und LandsAidEinsatzkraft Gunver Werringloer vor Ort, um sich ein Bild von der Lage zu machen. Bitte lesen Sie weiter im Anhang. Unterstützen können Sie das Projekt mit einer Spende unter: LandsAid - Schön, dass Sie helfen wollen.


03.12.20 - Stefaniev    #788

Auf Einladung von Herrn Landrat Thomas Eichinger wurden in den vergangenen Monaten Corona-bedingt einzelne Helferkreise zum Essen mit der Integrationslotsin eingeladen. Durch den Lockdown-light sind diese Termine nun unterbrochen. Sobald sich die Lage wieder bessert, werden erneut Einladungen ausgesprochen. Ziel ist es möglichst allen Helferkreisen und Ehrenamtlichen unseres Landkreises eine Wertschätzung ihrer Arbeit zu geben.


03.12.20 - Stefaniev    #794

17.12.2020, 18.30 Uhr online über Zoom

Vortrag & Diskussion: Neuer Pakt - Alte Muster

Eine erste Bewertung des Neuen Pakts für Migration und Asyl der Europäischen Kommission und der Konsequenzen für den Flüchtlingsschutz in Europa.

  • Referent*in: Bernd Kasparek;
  • Veranstalter: Augsburger Flüchtlingsrat in Kooperation mit der Petra-Kelly-Stiftung, Tür an Tür & Augsburger Forum Flucht & Asyl.
  • Mehr Informationen: Augsburger Flüchtlingsrat - Vortragsreihe 2020/21

Bei Bedarf können uns Schulunterlagen online unter: Cornelia.Stolpe@lra-ll.bayern.de zugesandt und ausgedruckt werden.
Abholung täglich von Montag bis Freitag in der Außenstelle 13, Lechfeldstr. 120 in Landsberg am Lech möglich.


Konzepte zum Thema Asyl     

03.12.20 - EZS    #796

Eine interessante Studie zur Rückkehr ins Heimatland wurde unter: PRIM - Projekt Rückkehrinteressierte Migrant*innen - eine Zielgruppenanalyse veröffentlicht.


Konzepte     

03.12.20 - EZS    #792

Gutes Zusammenleben hängt von allen ab. Unter diesem Motto finden Sie ein gemeinsames Programm für Ehrenamtliche mit und ohne Drittland-Einwanderungserfahrung, das neue Perspektiven, Ansätze und Methoden für gelingende Integration aufwirft. Zu finden unter: Nachhaltige Integration/Inklusion


Dringend gesucht     

03.12.20 - EZS    #790

Derzeit sind einige Familien aus französisch-sprechenden Ländern auf Unterstützung und Mithilfe bei den Angelegenheiten des täglichen Lebens angewiesen.
Haben Sie vielleicht gute Französisch-Kenntnisse, Zeit und Lust sich einzubringen?
Dann wäre ich froh von Ihnen zu hören! Kontakt: Integrationslotsin


Informationen für Geflüchtete     

03.12.20 - EZS    #793

Coming Home und die Rückkehrberatungstellen der freien Wohlfahrtspflege bieten aktuell persönliche Beratung für Rückkehrinteressierte an. Eine Terminvereinbarung ist erforderlich. Siehe Infobrief.


03.12.20 - EZS    #797

Information zur Beschäftigung von Personen mit ausländischen Berufsabschlüssen: www.netzwerk-iq.de



03.12.20 - EZS    #785

Eine kleine Ideensammlung auf Englisch, was migrantische Familien und Einzelstehende während des Lockdown-Light unternehmen können, ohne sich und andere zu gefährden. Was tun während des Lockdown-Light?



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