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LL2035 Energiewende    

Windenergie


10.01.20 - Schatz Admin - (bis 10.01.20 - ALT )    #883 -

Um die Energiewende zu schaffen, brauchen wir auch mehr Windenergie.
Dazu gibs noch viele offene Fragen. Bitte helft uns mit Euren Ideen. >>    


Beiträge
20.01.20 Welche Möglichkeiten gibt es für Landsberg? Landsberg kann per Bebauungspla... (#919)
01.02.20 Dieter V kritisiert in der *Landsberger Monatszeitung* Subventionen für nicht p... (#946)
01.02.20 Wird da der falsche geprügelt? Was hieße das für eine neue Windkraftanlage im... (#947)
03.02.20 **Windkraft? Weiter warten lohnt sich nicht.** Bitte lest diesen Artikel von ... (#952)
03.02.20 Welche Möglichkeiten gibt es für Landsberg? (#956)
06.02.20 Wer gegen Windkraft ist, braucht KEINE Günde. (#961)
14.02.20 Vorschlag: Die SPD Landsberg fordert **Anwendung der 5-H-Abstandsregel**, Nicht-Anwendung der 10-H-Regel (#981)
06.03.20 Mely Kiyak: Windkraft ist Petting mit der Atmosphäre (#11)
06.03.20 Wo im Landkreis sind noch geeignete Standorte für Windräder? (#13)


20.01.20 - Reiner Kerp - (bis 20.10.20 - ALT )    #919 -

Welche Möglichkeiten gibt es für Landsberg? Landsberg kann per Bebauungspla...

Welche Möglichkeiten gibt es für Landsberg?
Landsberg kann per Bebauungspla... >>    

Welche Möglichkeiten gibt es für Landsberg?
Landsberg kann per Bebauungsplan Baurecht für Standorte von Windkraftanlagen schaffen, die sich nicht an die 10-H Abstandsregeln halten.
Zu empfehlen ist ein Abstand, der etwa 5-H entspricht.
Dabei rücken die Standorte so weit von den Wohngebieten der Nachbargemeinden ab, dass zu diesen ein Abstand gemäß 10-H eingehalten wird.
Zu Wohngebieten der Stadt Landsberg verringert sich der Abstand auf etwas über 1100m.
Dies ist der Abstand, wie er für die übrigen Bundesländer im Klimapaket der Bundesregierung vereinbart wurde.


01.02.20 - ErnstS - (bis 01.11.20 - ALT )    #946 -

Dieter V kritisiert in der *Landsberger Monatszeitung* Subventionen für nicht p...

Dieter V kritisiert in der Landsberger Monatszeitung Subventionen für nicht p... >>    

Dieter V kritisiert in der Landsberger Monatszeitung Subventionen für nicht produzierte Energie.

  • Der Betreiber einer Windkraftanlage erhält Geld, obwohl er keinen Strom produziert
  • Ein Risiko für die Windindustrie durch ... Überkapazitäten entsteht nicht
  • Nachbarstaaten erhalten Geld, wenn sie Windstrom von uns abnehmen

Saubere Energie, Energiewende - alles richtig und notwendig, aber derart groteske Auswüchse ... gehören abgeschafft.

siehe Politisches Forum - Das verstehe wer will


01.02.20 - ErnstS - (bis 01.11.20 - ALT )    #947 -

Wird da der falsche geprügelt? Was hieße das für eine neue Windkraftanlage im...

Wird da der falsche geprügelt? Was hieße das für eine neue Windkraftanlage im... >>    

Wird da der falsche geprügelt? Was hieße das für eine neue Windkraftanlage im Landkreis? Nicht bauen, solange der "Missstand" besteht? Ich denke nein: wir brauchen die EE, die "Missstand"-Abschaffung ist auf dem Weg.

  1. sind die 360 Mio Euro Entschädigungszahlungen und nicht per se Subventionen.
    Letzteres weckt schon negative Gefühle.
  2. Diese werden gezahlt, wenn die Windräder aufgrund überlasteter Stromnetze vorübergehend abgeschaltet werden
  3. die Nachbarstaaten nehmen uns nicht Windstrom ab, sondern Strom, der zu einem großen Teil auch thermischer Strom ist.

Als Basis für den Beitrag von Dieter könnte das Handelsblatt vom 01.02. sein:
(Die Energie-Industrie muss Strom immer häufiger verschenken)

Die Erneuerbaren sind aber nicht allein für die negativen Preise verantwortlich: „Negative Stundenstrompreise resultieren unter anderem aus der Inflexibilität im konventionellen Kraftwerks­park“.
Das wird auch nicht so bleiben:
„Schon Mitte des kommenden Jahrzehnts wird man negative Preise nur noch selten sehen“, ist Schlossarczyk überzeugt. Zum einen, weil ab 2021 zahlreiche Windkraftanlagen aus dem EEG fallen. Die, die trotzdem in Betrieb bleiben, dürften bei negativen Preisen fortan abgeschaltet werden. Hinzu kommt, dass in den nächsten Jahren einige unflexible Kraftwerke (speziell durch den Atomausstieg) vom Netz gehen werden. Die konventionelle Einspeisung in Zeiten von viel Wind wird also abnehmen.

Im Jahre 2019 existierten so viele negativen Stundenkontrakte an der Strombörse wie noch nie. Aber: Bezogen auf die Gesamtjahresstunden-Anzahl nahmen negative Stundenkontrakte mit rund 2,5 % aller Jahresstunden aber auch im Jahre 2019 eine eher geringe Bedeutung ein. (Negative Strompreise – Wie häufig kommen negative Strompreise vor?)

Trotzdem: alles EG wird wahrscheinlich auf absehbare Zeit auch nicht gehen. Aber Gas ... ?
(Deutschlands Rechnung zur Energiewende geht nicht auf)


03.02.20 - Reiner Kerp - (bis 03.11.20 - ALT )    #952 -

**Windkraft? Weiter warten lohnt sich nicht.** Bitte lest diesen Artikel von ...

Windkraft? Weiter warten lohnt sich nicht. >>    

Bitte lest diesen Artikel von ...

Windkraft? Weiter warten lohnt sich nicht.

Bitte lest diesen Artikel von Manuel Berkel: Windkraft: Luft raus?

Der Artikel gibt die Ergebnisse der Recherche eines Technikjournalisten wieder. Er kommt zu einem eindeutigen Ergebnis.

Wer dann auch noch die Zeitung liest erkennt nach einer kurzen Dreisatz-Rechnung,
daß mit den 4 bestehenden Windrädern in Fuchstal ganz Landsberg mit Strom versorgt werden könnte (27 GWh).
Mit den geplanten 3 weiteren Windrädern nochmals eine Stadt derselben Größe. Mit weiteren 6 Anlagen reicht es für den ganzen Landkreis.

Landsberg fehlen also Speicher zum Abfangen der Schwankungen im Verbrauch, nicht weitere Photovoltaik-Anlagen.
Eine Idee dazu gibt bereits: nano vom 30. Januar 2020 etwa ab min. 13:42
Die Kosten könnte Landsberg in der aktuellen Haushalts-/Vermögenslage leicht stemmen.
Durch die Einsparung der Kosten für die konventionelle Energieerzeugung führt das Spiel zu einer win-win Situation.

Bei der Elektromobilität ist das genauso. Die Kosten pro km reduzieren sich um 2/3. Man bräuchte nur nochmehr Strom.


03.02.20 - Reiner Kerp - (bis 03.11.20 - ALT )    #956 -

Welche Möglichkeiten gibt es für Landsberg?

Landsberg kann per Bebauungsplan Baurecht für Standorte von Windkraftanlagen schaffen, die sich nicht an die 10-H Abstandsregeln halten. >>    

Zu empfehlen ist ein Abstand, der etwa 5-H entspricht.
Dabei rücken die Standorte so weit von den Wohngebieten der Nachbargemeinden ab, dass zu diesen ein Abstand gemäß 10-H eingehalten wird.
Zu Wohngebieten der Stadt Landsberg verringert sich der Abstand auf etwas über 1100m.
Dies ist der Abstand, wie er für die übrigen Bundesländer im Klimapaket der Bundesregierung vereinbart wurde.

Wer sich einen persönlichen Eindruck von einer solchen Regelung machen möchte, fahre bitte nach Königsried (zwischen Bidingen und Ingenried) und schaue nach Süden. Dort stehen im Abstand von 1040m eine Windkraftanlage Typ E-101 und weiter 360m dahinter eine Anlage Typ E-115. Beide sorgen an den Häusern von Königsried für eine Immission von 36 dbA.

Die Windkraftanlagen in Fuchstal sind eine Weiterentwicklung der E-115. Die weiteren drei in Fuchstal geplanten Windkraftanlagen sind eine erneute Weiterentwicklung.


06.02.20 - Reiner Kerp - (bis 06.11.20 - ALT )    #961 -

Wer gegen Windkraft ist, braucht KEINE Günde.

Da gibt es KEINE DISSKUSSION. Gesetze interessieren nicht. Die 57 Milliarden Eu... >>    

Da gibt es KEINE DISSKUSSION. Gesetze interessieren nicht. Die 57 Milliarden Euro mit denen vergangenes Jahr schädliche Emmisionen subventioniert werden zählen schon deshalb nicht, weil die der Steuerzahler berappt und nicht der Stromkunde. Der Streit darüber ist müßig, weil die Klimakrise nicht mehr mit einer Energiewende bewältigt werden kann. Die Auswirkungen unseres Verhaltens werden für unsere Nachkommen schlimmer sein als der denkwürdige Meteoriteneinschlag für die Dinosaurier. Viele Konsumenten können froh sein, weil sie vorher sterben.

Happy rest-futur! Reiner


14.02.20 - Reiner Kerp - (bis 14.11.20 - ALT )    #981 PUBLIC -

Vorschlag: Die SPD Landsberg fordert **Anwendung der 5-H-Abstandsregel**, Nicht-Anwendung der 10-H-Regel

Natascha Kohnen kritisiert die Energie- und Klimapolitik der Staatsregierung: Ankündigungen, Absichtserklärungen und Taten passten nicht zusammen.
"Söder kann nicht einerseits fordern, schon 2030 vorzeitig aus der Kohle aussteigen zu wollen und andererseits den Windkraftausbau blockieren!" >>    

Hallo Freunde!

Bayern Vorwärts 06/2019 Seite II meldet:
BAYERN SETZT ENERGIEWENDE AUFS SPIEL

Kohnen fordert: "DAS ABSTANDSGESETZ MUSS WEG!"

Natascha Kohnen kritisiert die Energie- und Klimapolitik der Staatsregierung: Ankündigungen, Absichtserklärungen und Taten passten nicht zusammen:

"Im Klimapaket der Bundesregierung stellte die CSU die Bedingung, dass die 10-H-Regel in Bayern, die den Mindestabstand für Windräder von Wohnbesiedelung vorschreibt, auch bundesweit festgeschrieben wird. "Söder kann nicht einerseits fordern, schon 2030 vorzeitig aus der Kohle aussteigen zu wollen und andererseits den Windkraftausbau blockieren!"

Die 10-H-Regel müsse weg. "Das war hier in Bayern ein großer Fehler", so Kohnen.
"Nach der Maut hat die CSU der Bundesregierung erneut ein faules Ei ins Nest gelegt.
Das dürfen wir der CSU nicht durchgehen lassen, denn durch die unsägliche 10-H-Regel steht schon in Bayern der Ausbau der Windkraft still. Wir brauchen aber die Windenergie, sonst verfehlen wir die Klimaziele des Pariser Klimaabkommens deutlich. Das sagen wir unisono mit der Wissenschaft schon seit 2014 und alle Zahlen bestätigen das seitdem."

Wie bekannt, ist Bayern mit dieser Forderung gescheitert.
Mein Vorschlag vom 20. Januar 16:01, sich in Landsberg an einer 5-H-Abstandsregel zu orientieren überwindet die Blockade und eröffnet Standorte für Windräder auf Landsberger Flur.
Wünschenswert wäre, wenn sich unsere Nachbargemeinden zu ähnlichem Vorgehen entschließen könnten.
Noch besser wäre es, wenn sich die Landsberger SPD zu einer entsprechenden Wahlaussage bekennen würde. In der Broschüre "Landsberg 2035" ist dieses Bekenntnis bereits vorweg genommen.


06.03.20 - ErnstS - (bis 06.12.20 - ALT )    #11 PUBLIC -

Mely Kiyak: Windkraft ist Petting mit der Atmosphäre

Sie sind wichtig für die Energiewende, aber niemand will Windräder vor der Haustür haben. Warum eigentlich? Mit Vivaldi und Yoga sind sie der schönste Anblick der Welt. >>    

Einen eher spöttischen Beitrag gibts von Mely Kiyak in ihrer Deutschstunde:
Windkraft ist Petting mit der Atmosphäre Sie schreibt:

  • "Gibt es etwas Poetischeres, als diese aus Stahl geschmiedeten Peacezeichen?"
  • "Windkraft ist Sinnlichkeit. Windkraft ist Zärtlichkeit zur Natur. Kohle- und Atomstrom hingegen sind hart, schmutzig und unnachgiebig zum Menschen."
  • " Windkraft macht keine Menschen kaputt. Sie benutzt etwas, das vorhanden ist, und wandelt es in etwas um, das man braucht."

Dann wird sie richtig böse:

  • "Die Abstandsregel soll natürlich wie derzeit die meisten Ideen in diesem in jeder Hinsicht zurückgebliebenen Dorfdeutschland mal wieder die Faschisten besänftigen und eindämmen. Weil AfDler gegen Windkraft sind, sind es CDUler auch. Wo hört das eigentlich auf?"

Na ja, wir wollen natürlich "sachlich" bleiben.
Dazu gibt es auch einen Kommentarbereich, einer schreibt da

  • "Ich wünsche mir eine Audioversion dieses Artikels. Gelesen von Gernoth Hassknecht"


06.03.20 - Reiner Kerp - (bis 06.12.20 - ALT )    #13 -
Antwort auf geloeschte Nachricht 1012

Wo im Landkreis sind noch geeignete Standorte für Windräder?

Dazu hätte ich gerne Herrn Sing befragt. >>    

Standorte die den immissionsrechtlichen Abstand einhalten (für mich etwa 5-H) sind im ganzen Landkreis in sehr großer Zahl vorhanden. Mit einem 10-H Abstand zur Wohnbebauung in den Nachbarkommunen immer noch ausreichend.
Ein typischer Fall wäre Thaining/Pflugdorf gewesen. Eine grafische Darstellung für Landsberg kann ich versuchen zu machen, dauert aber eine Weile. Ein Urteil muss aber ein Fachmann (Sing?) abgeben.

Ein ganz großes Problem sind die Windkraftgegner, weil sie grundsätzlich gegen Windräder klagen. Der kann man über ein Bürgerbegehren die Luft nehmen. Wenn ein rechtskräftiges Urteil vorliegt, bleiben von möglichen Standorte etwa die Hälfte übrig.


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