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Briefe der Neuigkeiten    

Brief der Neuigkeiten Nr. 70 - Februar 2022


03.03.22 - EZS    #306

Blumen
Da auch das Landratsamt von den Ereignissen in der Ukraine überrascht wurde, informieren wir Sie erst im nächsten Brief der Neuigkeiten darüber. Wir haben ein
Infotelefon eingerichtet: 08191/129-1540

Erreichbarkeit:

Anfragen per Mail:
ukrainehilfe@lra-ll.bayern.de

Hoffen wir alle auf Frieden.

Herzliche Grüße aus dem Landratsamt

Stefanie v. Valta
Koordination UKRAINE-Hilfe
M.A. - Integrationslotsin


Beiträge
02.03.22 "Stark im Beruf - Mütter mit Migrationshintergrund steigen ein" (#307)
03.03.22 Unsere Integration gelingt im Landkreis LL - Empowered by Ehrenamt (#308)
07.03.22 03.03.22 Afghanistan nach der Taliban-Übernahme (#309)
03.03.22 LandsAid: Unterstützung eines Frauen-Empowerment-Projekts in Izmir (#310)
03.03.22 Deutsch-Kurse der Kolping-Akademie (#311)


"Stark im Beruf - Mütter mit Migrationshintergrund steigen ein"

Stark

Mütter mit Migrationshintergrund finden im AWO-Mehrgenerationenhaus auch in Zeiten der Corona-Pandemie Unterstützung.

Jetzt wurde die 14. Gruppe von „Stark im Beruf“ verabschiedet und alle Frauen versuchen einen Einstieg in den Beruf zu finden. Sie haben intensiv die deutsche Sprache gelernt, absolvierten Bewerbungstrainings und Praktika.

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Das Mehrgenerationenhaus Landsberg ist eine von rund 90 Kontaktstellen im ESF-Bundesprogramm „Stark im Beruf – Mütter mit Migrationshintergrund steigen ein“. Das Projekt wird im Rahmen des Programms „Stark im Beruf“ durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und den Europäischen Sozialfonds gefördert.

Kooperationspartner sind das Jobcenter Landsberg, die Agentur für Arbeit Weilheim, das Landratsamt Landsberg, die Volkshochschule Landsberg und die Gebäudereinigung Wasserle in Kaufering.

Kontaktdaten:
Betina Ahmadyar
Einrichtungsleitung AWO-Mehrgenerationenhaus Landsberg
Hubert-von-Herkomer-Straße 73, 86899 Landsberg am Lech
Tel : 08191 3052791 oder Betina.Ahmadyar@awo-obb.de


Unsere Integration gelingt im Landkreis LL - Empowered by Ehrenamt

Mihre
Teil 5 unserer Serie von gelungenen Integrationsbeispielen Empowered by Ehrenamt.

Vielen Dank an dieser Stelle für die Bereitschaft der Ehrenamtlichen und gut Angekommenen, uns teilhaben zu lassen.
Heute berichten wir von Herrn Mihreteab T., der als Schutzsuchender aus Eritrea, im Dezember 2015 im Aufnahmelager München ankam.

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Wie viele andere Menschen, die sich nicht dem Diktat unterwerfen wollen, ein Leben lang Soldat zu sein und damit verbunden Menschen zu töten, floh er.

FrauB

Er wurde 2016 nach Obermeitingen weiter verteilt. Dort unterstützte und kümmerte sich der dortige Helferkreis um ihn. Eines Tages begegnete er dort Frau B., einer sehr engagierten, ehrenamtlichen Helferin.

Mihre

Frau B. gefiel an Mihreteab T., dass er einen großen Willen und Beharrlichkeit zeigte, die deutsche Sprache und auch die Kultur kennen zu lernen. Durch diese Zielstrebigkeit, erfuhr er sehr viel Hilfe von Frau B., die ihn intensiv in vielen Lernphasen bei seiner Ausbildung unterstützte.

So wurde es möglich, dass er die Ausbildung zum Metallbauer am 22.02.2021 mit sehr gutem Erfolg, d.h. mit dem Gesellenbrief abschloss. Im Zuge der Familienzusammenführung, durfte seine Frau einreisen. 2018 machte ein Sohn die kleine Familie komplett.
Gemeinsam erziehen und kümmern sie sich um ihr Kind. Es freut alle beteiligten Helfer, dass Mihreteab T., wie in der europäischen Kultur üblich, gleichberechtigt, seine Frau unterstützt und im Haushalt mit anpackt.
Mihreteab T. ist bemüht den Unterhalt der Familie so gut es geht selbständig zu finanzieren, was ihm mit diesem wunderbaren Ausbildungsabschluss sicher gelingen wird.


07.03.22     03.03.22 - EZS    #309

Afghanistan nach der Taliban-Übernahme

Die tragischen Bilder aus dem August 2021 haben viele noch vor Augen.
Wie stellt sich die aktuelle Situation für die Bevölkerung dar?

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August 2021: Der Abzug der internationalen Truppen aus Afghanistan wurde vollzogen und tausende Menschen versuchten am Flughafen von Kabul in eines der Flugzeuge zu gelangen, um auszureisen.

Seitdem regieren die Taliban das zerrissene und verarmte Land. Wie stellt sich die aktuelle Situation für die Bevölkerung dar? Was hat sich in den letzten Monaten verändert? Welche (politischen) Perspektiven gibt es für die nächsten Jahre?

Mit: Natalie Amiri, BR, weltspiegel, Richard Kaniewski,
Büroleiter Landesvertretung Afghanistan der Friedrich-Ebert-Stiftung.
Hier zu Details und Anmeldung, Teilnahme frei


LandsAid: Unterstützung eines Frauen-Empowerment-Projekts in Izmir

Um langfristig Perspektiven aufzuzeigen, unterstützt die Hilfsorganisation LandsAid syrische Frauen in Izmir mit einem Ausbildungs- und „Empowerment“-Projekt.

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Gemeinsam mit der Organisation 3 Musketiere Reutlingen, die das Projekt mit dem lokalen Partner KEP (Kolektif Etki Program/Collective Impact Program) im letzten Jahr in der Türkei implementiert hat, werden geflüchtete Frauen dort jeweils sechs Monate lang im Textilbereich ausgebildet
und erhalten im Anschluss die Möglichkeit, an einem Partnerprogramm zur beruflichen Eingliederung teilzunehmen.

Etwa 75 Prozent aller in der Türkei lebenden syrischen Geflüchteten sind Frauen und Kinder. Viele von ihnen haben ihren Ehemann im Krieg verloren und sind nun alleine mit ihren Kindern. Ohne Ausbildung oder Beruf ist es schwer für sie, Fuß zu fassen und über die Runden zu kommen.
Das Empowerment-Projekt schafft eine interkulturelle Plattform, über die die geflüchteten Frauen ihr Selbstbewusstsein stärken und Eigenverantwortlichkeit erlangen können. Sie sollen selbstständig und unabhängig von der Hilfe anderer werden, um sich und ihren Familien ein neues Leben bieten zu können. Nähere Informationen finden Sie hier: Empowerment-Projekt für Frauen in Izmir


Deutsch-Kurse der Kolping-Akademie

Die aktuellen Deutsch-Kurse der Kolping-Akademie finden Sie hier.

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